Schnelle NSU TT beim NAVC Slalom des CC Jülich

Der Car Club Jülich veranstaltete am Pfingstwochenende eine Doppelveranstaltung zur Deutschen NAVC Slalom Meisterschaft auf einem Teilstück des Mönchengladbacher Flugplatzes. Da für mich die Reise zum Bergrennen nach Wolsfeld anstand und diese Veranstaltung auf dem Weg lag, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen dort vorbeizuschauen. Nachdem ein mir bekannter Fahrer in der Früh drei schnelle NSUs aus Bayern im Fahrerlager gesichtet hatte, war dieses natürlich zu einer Pflichtübung geworden.

 

Christian Zollner im Ex Grewe NSU sehr schnell unterwegs

Man wurde nicht enttäuscht, nachdem sich in der ein Liter Klasse gegen Mittag die Fiat Abarth ausgetobt hatten, gingen nach den Formelfahrzeugen die 1.3 Liter

 Rennwagen auf die Piste! 11 Starter fanden sich hier im Norden ein, darunter bärenstarke VW Polo/ Audi 50 und eben diese drei schnellen NSU TT aus der Bayern Fraktion. Leistungen bis hin zu 140 Pferdestärken werden diesen NSU Fahrzeugen nachgesagt, auch hier wurde technisch weiterentwickelt und verfeinert.

Ebenfalls sehr schön anzusehen, die Fiat Abarth, der hier war aus dem Harz angereist

Dazu kommt das beim NAVC relativ geringe Basisgewicht. Damit können die NSU TT gleichwertig mit den etwas schwereren aber eben auch etwas stärkeren VW Polo auf selber Augenhöhe konkurrieren! So sollte es dann auch hier sein! Den Klassensieg holte sich an diesem Tage Herbert Gleixner auf seinem bestens vorbereiteten VW Polo 1.

Bei Herbert Rötzer gab es eine Pylone und somit 5 Strafsekunden, ohne dieses wäre er klar auf das Podium gefahren...

Sein schnellster Einzellauf endete mit 1.29.72, während der schnellste NSU TT mit Richard Rötzer auf der zweiten Position folgte 1.30.75.  Die anderen beiden NSU TT mit Herbert Rötzer und Christian Zollner im Ex Grewe NSU TT zogen fahrerisch alle Register, es blieb kein Auge trocken. Doch gefallene Pylonen belegten diese beiden Mannen mit Zeitstrafen, da waren keine vorderen Platzierungen mehr drin, aber sehenswert war das ganze allemal!

 

 

Die Wende mit Handbremse Richard Rötzer macht das mit links im NSU TT

Am zweiten Renntage dem Pfingstsonntag wandelte sich dann das Blatt. Auf den ersten vier Rängen drei NSU TT. Es gewann Herbert Rötzer mit 1.22.21 vor Herbert Gleixner im bestens präparierten VW Polo 1 mit 1.22.25. Es folgten Richard Rötzer 1.22.52 im bekannten schnellen gelben NSU TT und Christian Zollner im Ex Grewe TT mit 1.22.63! Schaut euch mal die Zeiten an, hier geht es um wenige Hundertstel Sekunden! Theo Grewe, Jörg Hoeber und Klaus Backes, sowie Markus Wasserfuhr fanden sich am Sonntag ein, um diesem Spektakel beizuwohnen, sie haben wohl alles richtig gemacht!