Bergrennen Eschdorf Jörg Davidovic geht die Pace....starkes Verfolgerfeld

Eine Woche nach dem Auftaktrennen in Schotten zog die NSU Brigade schon wieder nach Eschdorf in Luxemburg um sich dort auf der 1850 Meter langen und sehr breit gebauten schnellen Strecke den nächsten Schlagabtausch zu liefern! Acht NSU waren angereist um sich bei schönstem na sagen wir schon sommerlichen Wetter spannende Kämpfe um die schnellsten Zeiten zu liefern.

 

Roman Szott geht im zweiten Rennlauf die Zielkurve an, der Frontspoiler macht sich richtig gut....

Zehn NSU hatten genannt, doch Volker Angelberger und Wolfgang Schwalbe konnten die Reise nach Eschdorf dieses Wochenende nicht antreten!

 Drei Trainings und drei Wertungsläufe wurden absolviert! Das starke internationale Starterfeld zum 30. Jubiläumsbergrennen ließ nicht mehr zu, etwa 170 Fahrzeuge und Teams waren angereist!

Los ging es am Samstag mir Roman Szott, der mit seinen neu renovierten NSU TT erstmals mit Frontspoiler dieses Jubiläum eröffnen durfte! Roman trieb den TT von 1.19 angefangen zu 1.17.825 und zeigte in Lauf 3 seine Bestzeit, Rang 8!

Weiter ging es mit Mike Vogel der in 2018 in Eschdorf seine NSU Bergpokalpremiere feierte. Er fuhr sehr gleichmäßig aber eben gleichmäßig schnell. Mike haute drei 1.15 er Zeiten hin wobei die schnellste 1.15.040 in Heat drei anzeigte!

Christoph Schwarz hatte eine gewaltige Tortour hinter sich um passend für Eschdorf das Aggregat fertig zu bekommen. Die dringenden Ersatzteile waren erst eine Woche zuvor in Schotten eingetroffen. Uwe Schindler, Christoph Schwarz und später Andreas Kuhnert auf dem Leistungsprüfstand leisteten schon einiges kurz vor Toresschluss um das Aggregat fertigzustellen. Andreas gab dann gegen Ende der Woche grünes Licht für das Triebwerk und somit für die Fahrt nach Eschdorf und die sollte belohnt werden. Christoph haute 1.12 er Zeiten in den Eschdorfer Asphalt. Ich weiß noch wie hier vor Jahren mit 1.11 gewonnen werden konnte in der NSU Klasse, doch die Konkurrenz ist aktuell stark und sehr schnell! Christoph zeigte in Lauf 3 eine 1.12.131 im KWR NSU 3 belegte er damit Rang 6.

Wie schon in Schotten hatten sich hier im Training Thomas Krystofiak und Uwe Schindler in der Zeitenjagd gefunden. Thomas war in seinem NSU 1200c knapp der schnellere und behielt das bessere Ende für sich! Nach verwegenen Driftwinkeln in Lauf 1 im unteren Labyrinth ging es in Training 3 viel sauberer zur Sache! Thomas raste mit 1.10.864 auf die vierte Position, während Uwe knapp dahinter mit 1.11.287 die fünf bildete.

Jörg Davidovic rast durch die mitlere Spange dieser Lauf ergab seine Bestzeit am Sonntag

Weiter ging es mit Frank Genbrock, der hier als Teampartner von Jörg Höber erstmals den Grewe NSU TT ausführen sollte! Frank der noch keinen Kilometer auf diesem Gefährt absolviert hatte verbrachte die Woche damit optimal in diesem Auto zu sitzen. Gurt und Sitz wurde so abgeändert das der geschätzt 1 Meter 90 Mann Platz fand und auch entspannt saß, dieses gelang aber optimal. So konnte ordentlich Gas gegeben werden. Frank stempelte schon im ersten Training 1.10.800 in den Asphalt, wobei der erste auch der schnellste Lauf bleiben sollte knapp in der Zeit vor Thomas Krystofiak. Frank fuhr auf 1.10.800 und bildete Rang 3 auf diesem Gefährt. Eine tolle Premiere wie ich finde.

Auf der zwei machte sich Andreas Reich breit, der nach ausgiebigen Tests auf dem Hauseigenen Prüfstand nochmal 25!!Pferdestärken zu Schotten gefunden hatte! Damit konnte der Schwarzwälder natürlich ganz anders Musik machen als ein Wochenende zuvor in Schotten! Das tat Andreas auch, er ließ es mal so richtig krachen, bremste dem Reich TT am Ende der Geraden quer stehend in die nächste Spange, das war schon eine Augenweide. Der Chronograph zeigte in genau diesem dritten Lauf 1.10.343 an, das war klar Position 2!

An der Spitze trug nach Steffen Hofmann in Schotten nun Jörg Davidovic hier in Eschdorf sein Unwesen! Der Davidovic TT scheint aktuell bärenstark zu sein, das gilt nicht nur für den Motor, nein die Fahrer ziehen ebenfalls alle Register,  nur so kann man in solche Zeitenregionen vorstoßen! Jörg bewegte den Renner schon am Limit ohne es zu überziehen! Die Strecke wurde in einem sauberen Grenzbereich voll ausgelotet. Die Uhr blieb bei 1.08.044 stehen. Das war klar Rang 1 in diesem doch sehr hochwertigen NSU Fahrerfeld!

Das NSU Fahrerlager erwacht in der früh......immer mit von der Partie Walter Voigt im VW Polo 16v

An den beiden Abenden wurde der schon lange andauernde und recht späte Sonnenuntergang genossen, dazu gegessen und Benzingespräche geführt, bevor die doch später kalten Temperaturen die Truppe in die Betten wandern ließ!

Am Morgen ging es dann wieder los, pünktlich um 8:30 starteten die Motoren und Roman Szott ging als erster auf die Piste. Seine Zeiten pendelten sich auf Trainingsniveau ein,die schnellste fuhr Roman im dritten Lauf mit 1.17.576. Damit belegte er die achte Position.

Auf der siebten tobte Mike Vogel im Davidovic TT. Mit 1.14.004 zeigte er in Heat 2 seinen schnellsten Bergaufstieg. Ich denke mit diesem Auto welches ja bekanntlich über Strassenzulassung verfügt ist nicht viel mehr drin. Die siebte Position ist bezogen!

Weiter geht es mit Christoph Schwarz der einen Ausfall in Rennlauf 2 zu verzeichnen hatte! Das war aber nicht weiter schlimm denn hier zählt ja der schnellste Einzellauf! Da das Auto repariert werden konnte gab er im dritten und letzten Aufstieg alles und fuhr eine 1.11.931. Das war seine schnellste Zeit und er war dran an der Spitze. Eine super Leistung für den Mann der in der Nähe von Homburg beheimatet ist. Die viele Arbeit am Triebwerk hat sich im Vorfeld also gelohnt! Zufriedenes Gesicht bei Christoph mit Rang 6, dicht dran am Vorderfeld! 

Startvoraufstellung mitten in Eschdorf, Roman Szott vor Andreas Reich....

Weiter ging es mit Uwe Schindler, der ebenfalls auf einen Rennlauf verzichten musste weil sich eine Schraube am Achsschenkel gelöst hatte. Das war aber kein Problem, da er Rennen 1 und 2 absolvieren konnte. Mit 1.10.266 fand Uwe seine Bestzeit. Uwe der ein Wochenende zuvor in Hockenheim beim 80. Brixner Geburtstag seinen TT auf der Rennstrecke ausführen durfte belegte im Gesamtranking damit die fünfte Position!

Die nächsten drei Kontrahenten knackten alle die 1.10er Schallmauer und waren dicht an dicht unterwegs. Erst Thomas Krystofiak der seinen KWR Renner mit 1.09.512 im zweiten Lauf im Ziel abstellte, dicht gefolgt von dem sauber fahrenden Frank Genbrock, der den Höber NSU schon im ersten Lauf mit 1.09.277 den Berg hinauf brachte. Einen Hauch schneller war da Andreas Reich, der  im Gegensatz zu den anderen beiden Kontrahenten ehr spektakulär unterwegs war. Für die Zuschauer war es eine Augenweide diese Manöver zu beobachten. Mit 1.09.142 endete diese spektakuläre Fahrt. Damit waren die Ränge 4 für Thomas Krystofiak, Rang 3 für Frank Genbrock bei der Premiere und der zweite Podestplatz für Andreas Reich vergeben. Auf der eins bewegte sich wie schon am Vortag Jörg Davidovic. Er ließ es im Davidovic-TT richtig krachen und ging die klare Pace. Mit 1.07.760 fuhr er in die Reichweite des absoluten NSU Streckenrekordes. Dazu muss man nichts mehr sagen, Jörg war absolut sauber und schnell unterwegs, untermalt wurde das Geschehen von dem Sound der vier grell klingenden Einspritztrompeten! 

 

Weiter geht es schon in 1.5 Wochen in der Eifel. Am 20/21 Mai steht das Wolsfelder Bergrennen auf dem Programm!