10 Jahre NSU Bergpokal

Der NSU Bergpokal geht 2011 in das zehnte Jahr und feiert Jubiläum.
Dazu ein paar Bilder vergangener Tage!!!
Entstanden ist der NSU Bergpokal aus dem NSU Cup ,der Anfang der Neunziger Jahre von Jürgen Lätsch, Manfred Steinwand und Uwe Schäf gegründet wurde! Im NSU Cup mussten die schnellen Prinzen aber noch in der Gruppe H bis 1.3 Liter Hubraum starten, wo die starken Polos zur Konkurrenz gehörten! Einzig Andreas Kuhnert und Edgar Reich waren damals bei bestimmten Bergrennen noch in der Lage unter die Top 3 Platzierungen zu fahren und die schnellsten Polos zu gefährden und denen die wichtigen Punkte zu klauen.
Horst Fleischer hier am Krähberg im NSU Cup, infernalisch schnell
Das ganze motivierte dann Jürgen Lätsch 2001 den NSU Bergpokal in das Leben zu rufen! Jürgen Lätsch schaffte es beim Deutschen Motorsportbund eine eigene NSU Rennserie in das Leben zu rufen. Mit einigem Aufwand bewältigte Jürgen diese Stufe und nun hieß es, die Prinzen bleiben unter sich und müssen sich nicht mehr gegen überstarke Konkurrenz behaupten!

Jürgen Lätsch schraubt am Krähberg, damals noch im NSU Cup

Wenn er kam ging die Post ab, Andreas Kuhnert, hier in Unterfranken
Uwe
Schäf in Hauenstein er fuhr immer
Das Reglement wurde eigens für die NSUs angepasst, 635 Kg Basisgewicht zum Beispiel, keine 715 kg mehr aus der Gruppe H, somit weniger Belastung der Antriebsteile, sie NSU mussten endlich kein Gewicht mehr zuladen und durften endlich so fahren wie sie erschaffen wurden. Zudem wurde der Motor im Reglement eingefroren, NSU Komplettechnik musste verwendet werden , somit auch das Vierganggetriebe welches verwendet werden musste, so hatte man die Technik eingegrenzt und auch die Kostenspirale etwas im Griff gehalten, die sonst nach oben ausgebrochen wäre!

Gleiches wie für Andreas Kuhnert gilt für Edgar Reich immer schnell

Hier ein Mann, der immer dem NSU Cup und Bergpokal nahe steht, Manfred
Steinwand auf seinem bildschönen bekannten Renner 1999 in Osnabrück!!
Es waren immer so bis zehn Rennautos am Start, in den Gründungsjahren des NSU
Bergpokals. Typische Rennfahrer der Anfangsjahre waren Jürgen Lätsch, Fritz Müller,
Detlef Schmidt, Thomas Anke aus Hamm, der auch Meister wurde. Guido Sälzer war
genauso vertreten wie Edgar Reich, oder der schnelle Helmut Kunz, der immer
vorne von der Patie war!

Auch Steffen Hofmann fing mal normal an, hier auf der Teufelsrutsche in Alzey
Unvergessen auch die Starter, die heute noch den Pokal bereichern, aber auch damals flott unterwegs waren. Allen voran der sechsfache deutsche Meister Steffen Hofmann, sowie Uwe Schindler (Meister 2009)und Jochen Schittenhelm, die sich schon über Jahre um Platzierungen auf dem Siegerpodest streiten!

Unvergessen und oft Podest, Dino Eitel..............
Auch Horst Fleischer (Meister 2002) ist hier absolut zu erwähnen, er ist seit Ende der Achtziger Jahre immer blitzschnell mit im Starterfeld genau wie Karl Heinz Meurer , der aber nur hier und da mal an den Start rollte!
Helmut Kunz beim Heim Grand Prix in der Schleiz
Im Jahre 2007 übernahm dann Bernhard Neuner die Führungsposition im NSU
Bergpokal, die ganze Serie wurde mit ihm noch professioneller dargestellt,
Sponsoren bereicherten noch mehr das Geschehen. Die Veranstalter der einzelnen
Rennen wollten den NSU Bergpokal alle in Ihren Starterfeldern begrüßen. Aus
dieser Rennserie wurde eine der beliebtesten Meisterschaften an Deutschlands
Bergen. Mit bis zu 25 eingeschriebenen Fahrern beherbergten einzelne
Starterfelder sogar um 20 Fahrzeuge! Ähnlich wie in den Siebziger Jahren
standen die Prinzen nun in Reih und Glied. Das Reglement wurde ab nun leicht
verfeinert und wirft aktuell keine Fragen mehr auf!
Anfangs im NSU Bergpokal
vertreten
Guido Sälzer im grauen Renner
Das Starterfeld wurde durch einige Neulinge aber auch Wiedereinsteiger
bereichert! Der ganze Odenwaldclan Rund um Jörg Davidovic füllt und belustigt
ungemein das Fahrerlager, genau wie die Nürnberger Fraktion um Bernhard Neuner,
Jörg Höher und Leo Rabus, dazu das Ruhrgebiet mit Walter Fassbender, der sich
auch zum Dauerstarter gemausert hat, Walter Voigt und Nici Höllerich vertreten
die Eifel, Detlef Schmidt den Berliner Raum, Pit Schabacker die Hessische Seite,
dazwischen Roman Szott Frankfurt, aus dem Bamberger Raum folgt der starke
Hoffmann Crew!
Ab und an rollt auch Dieter Gerber als Gasstarter an, gern in Homburg
Schnelle Nordlichter aus Braunschweig beflügeln auch wieder das NSU Geschehen, Braunschweig, Hildesheim, die ganze Gegend war mal eine NSU Rennhochburg , diese lebt langsam wieder auf mit Andreas Kuhnert, Frank Kleineberg und Thomas Krystofiak!!
Des weiteren rückten 2010 Wolfgang Schwalbe und Wolfgang Marx nach, die bildschöne Renner an die Starlinie brachten und das Geschehen zusätzlich unterstützen!!!
Auch die Möglichkeit als Gaststarter im NSU Bergpokal aufzutreten besteht, nicht Punkteberechtigt kann man so mal Rennluft schnuppern und das tolle Flair genießen.

Videokamerabild von Schleiz Jochen Schittenhelm, normal......
Alles in allem hat sich das ganze zu einer lustigen aber auch schnellen Sippe entwickelt, die sich das Motto auf die Fahnen geschrieben hat: Gemeinschaft ist alles! So sind gemeinnützige Fußballturniere zum festen Bestandteil geworden, wie auch ewig lange Abende im Fahrerlager!
Den Pressebereich betreute ich seit Anfang der Neunziger Jahre, damals noch über das Journal "Die Prinzen Post". Heut zu Tage läuft ja alles über das Internet, der ganze Presse und Fotobereich wird nun noch verstärkt durch Axel Weichert, der auch den Classic Berg Cup Pressetechnisch vertritt unter dem der NSU Bergpokal an die Startlinie rollt!

Heute stark wie niemals zuvor der NSU Bergpokal................
Johannes Niedermann neben Leo Rabus anno Iberg
2009, schön war es!!!
Wir gehen stark davon aus, das 2011 ein weiteres erfolgreiches Jahr der NSU Bergpokalgeschichte geschrieben wird, weitere Neuigkeiten dazu folgen nach Einschreibschluss im Frühjahr über unsere Seite.