Bergrennen Unterfranken 2010
Vorletzter und neunter Lauf zum NSU Bergpokal 2010
Nun war es wieder soweit, die NSU Armada traf sich zum neunten
Mal in
dieser Saison im Unterfränkischen Eichenbühl Nähe Miltenberg zum
erneuten Schlagabtausch und zum wichtigen Kampf um Punkte und Pokale.
Mit 171 Startern war das Bergrennen Unterfranken wie jedes Jahr gut
besetzt. Da die Strecke ganz günstig in Deutschland liegt nehmen viele
Racer diesen Parcour unter die Slicks, die glücklicherweise dieses
Wochenende nicht gegen Regenreifen getauscht werden mussten!
15 NSUs stellten sich dieser Aufgabe hier in Eichenbühl, eine Strecke,
wie aus den letzten Jahren schon bekannt die einiges an Mut und
Geschicklichkeit von den Piloten abverlangt! Los ging es mit dem
Training am Samstagmorgen gegen neun Uhr in der Früh!
Wolfgang Schwalbe , der wie alle Strecken in 2010 auch diese zum
ersten mal unter die Räder nimmt kämpft sich mit nicht ganz optimal
laufendem Motor auf eine Zeit von 1.51.716, damit belegt er
Trainingsrang 15.

Wolfgang Schwalbe hatte leider nicht den ganzen Power.............
Bernhard Neuner dessen Prinz wieder optimal zu Werke geht toppt diese
Zeit relativ deutlich und erkämpft sich im letzten der drei
Trainingsläufe mit einer Bestzeit von 1.48.641 die 14. Position!
Walter Voigt, der Zwischenzeitlich noch ein Bergrennen in dem
Schweizerischen Oberhallau unter die Räder genommen hat rast hier zu
einer 1.48.039, damit konnte er sich knapp gegen Bernhard durchsetzen,
doch im internen Zweikampf mit Karl Heinz Meurer musste Walter sich
hier hinten einreihen, Rang 13 für den lustigen Strategen!
Wiederum knapp besser Roman Szott, der hier den silbernen NSU sehr
schnell und sauber durch das Kurvengeschlängel peitscht, er macht im
Training 1.47.635 möglich, damit ließ er seine direkte Konkurenz
erst einmal hinter sich , Rang 12!
Stark ging das ganze Geschehen hier Leo Rabus an, schon
in Trainingslauf 1 machte der Schwanstettener richtig Dampf, er wollte
es hier in Unterfranken wohl wissen, mit 1.46.803 fand er auf Position
11 gelegen in diesem Training das Ende seiner Fahnenstange, nicht
schlecht!

Leo Rabus kam hier angerast wie sonst Jochen Schittenhelm und das in Training 1!
Gerhard Hofmann, der hier wieder selber am Steuer saß, da der schnelle
Sohnemann Lukas im verdienten Urlaub verweilte, gab hier alles um den
Namen Hofmann, der für Speed steht optimal zu vertreten, das ganze
klappte auch sehr gut mit 1.45.178 und Rang 10!
Auf Rang 9 machte sich dann der besagte Karl Heinz Meurer breit, der
mit dem von Jörg Davidovic getunten NSU optimal und mehr als zufrieden
unterwegs ist, er zirkelt das orange Geschoss immer optimal die Berge
hinauf, so auch hier in Eichenbühl mit sagenhaften 1.43.872, damit war
Karl Heinz sehr zufrieden, das konnte er auch!

So schnell wie nie zuvor hier in Unterfranken Karl Heinz Meurer
Ganz knapp davor mit Rang 8 Nici Höllerich, die wir alle ,aber vor
allem die Familie Pötzel wiederum zu einem weiteren Start animieren
konnten. Das ganze dankten ihr natürlich viele Fans mit lauten
Jubelschreien vor allem in der Klinge, Nici raste mit 1.43.172 auf
Position acht mit Blick ganz klar nach weiter vorn!
Frank Kleineberg, einer der starken Norddeutschen NSU Treter
überraschte hier auch wieder positiv , mit noch nicht ganz der
Übermacht an Motorleistung rast Frank hier zum ersten Mal überhaupt
in Unterfranken auf eine Zeit von 1.42.849, damit sichert er sich auf
Anhieb mit akkurat sauberer Fahrt Rang sieben im NSU Geschehen!
Der sechste Rang geht an das NSU Urgestein Horst Fleischer, der 2002
schon einmal den damaligen NSU Cup gewinnen konnte! Horst Fleischer
powert hier im orangen Einspritzer auf seine Laufbestzeit von 1.41.388
das bedeutete Klassenrang sechs in diesem sehr hochkarätigen Feld, in
dem leider nur Jörg Höber und Walter Fassbender noch fehlten!

Fantisch unterwegs im bildschönen Prinz Horst Fleischer
Noch eine Sekunde schneller der Mann im Langnasen NSU 1200 c Thomas
Krystofiak, er scheucht dieses Gefährt wehement über diesen Parcour,
mit leichter Fahrwerksänderung zu Osnabrück bekam Thomas aber schon
mehr Ruhe in dieses Auto, stark gefahren vor allem sehr mutig mit
1.40.743 auf einen schönen fünften Rang!
Jörg Davidovic übertraf sich an diesem Wochenende selber, er
war
Klasse mit dem weißen Renner unterwegs, überall nah am Limit, mit
leicht schwänzelndem Heck, aber immer auf der sicheren Seite, Training
2 endete mit 1.39.519, das bedeutete für ihn eigene Unterfranken Bestzeit,
alles
mehr als erfüllt, Rang 4!
Ein paar Zehntel mehr konnte Jochen Schittenhelm aus seinem NSU
Kitzeln, er fuhr wie immer, es war ein Augenschmaus ihm zu zu
sehen, der TT krachte regelrecht den Berg hinauf, seine Zeit belief
sich auf 1.39.204!

Jochen Schittenhelm rast durch das untere enge Geschlängel
Nun zu Steffen Hofmann dessen blauer Renner wieder gekonnt den Gipfel
erstürmte, jeden Kurve schnell und fehlerfrei mit eventuellen Reserven
für den Rennsonntag, ich wusste nicht ob da noch was gehen sollte, denn
1.38.169 ist schon eine verdammt starke Zeit, die Steffen auf
Trainingsrang 2 katapultierte!!

Spoiler, wo für braucht man nicht, Feuer frei für Steffen Hofmann
Die eins bildete Uwe Schindler, er präsentierte sich wieder in
Bestform, genau wie sein KWR Renner , der wohl aktuell das technisch
machbare in der NSU Rennwelt darstellt. Uwe flog regelrecht aus den
Ecken, breites nutzbares Drehzahlband und satt Schub katapultierten
Uwe mit 1.36.928 auf die führende Trainingsposition, stark!
Am Abend dann ein lustiges Fußballtunier der NSU Meute gegen Fiat und
VW Fahrer des Gruppe H Berg Cups, dieses mal zog die NSU Mannschaft
mit 5:3 den kürzeren doch die Revanche naht bestimmt, danach
gemütliches Beisammensein mit dem Ass Horst Fleischer am Grill, ein
regelrechter Gaumenschmaus, danach ging es gemütlich Richtung
Schlafstätte um für den Renntag fit zu sein!

NSU gegen 1150 er im Fußball, spannendes Spiel, NSU verliert mit viel Spass 5:3
Der Renntag präsentierte sich als Spätsommerlich schön mit leichtem
Dunst am frühen morgen, erst gegen Abend war Regen vorrausgesagt, das
sollte gut gehen, das ging es auch!
Uwe Schindler ließ den TT gleich am morgen brutal fliegen, er wollte
die Weichen auf Titelverteidigung stellen musste er auch , denn die
Konkurenz ist bärenstark, leider war die Zielkurve noch kalt und die
Fahrt von Uwe endete im Drift in einem Graben! Das Auto wurde wieder
hergerichtet doch ein verbogener Lenker machte Lauf 2 zum wilden
Driftspektakel, die Spur passte wohl nicht , in Lauf 3 war mit
gerichteter Spur wieder mehr möglich, Uwe zauberte trotz schlechtem
Gefühls beim fahren eine 1.39.4 aus dem Hut, das bedeutete die
fünftbeste Zeit, so konnte Uwe Schindler den Titel nicht vorzeitig
sichern, Mickhausen muss nun die Entscheidung herbeiführen, Steffen
sagte zu recht Uwe wir bewegen uns bei der Speed auf ganz dünnem Eis,
er sollte recht behalten!

Uwe pfeilschnell wie immer, die Zielkurve wurde dann zum Verhängnis
Wolfgang Schwalbe war nicht ganz zufrieden, er konnte nicht wie er
wollte, der Motor lief nicht optimal, so die Aussage des NSU
Spezialisten, die Zeit konnte sich aber dennoch sehen lassen, mit 1.51
im schnellstem Lauf und 5.38.449 Gesamt fuhr er auf Rang 14.
Roman Szott konnte seine 1.47 er Trainingszeit nicht ganz wiederholen,
die Messuhr blieb im schnellsten Einzellauf bei 1.48.701 stehen und
das war sogar in der Früh und Rennlauf 1, wohl am angenehmsten für das
luftgekühlte Aggregat, Gesamtzeit 5.27.822 damit Rang 13.

Roman Szott fährt aus dem Geschlängel der Klinge entgegen
Die 1.47 konnte aber der Bär Bernhard Neuner trotz Knöchelschmerzen,
wegen laufendem Ballkontakt im Fußballspiel am Abend zuvor brachial
in den Asphalt Stempeln, das sicherte Ihm ganz klar den zwölften Rang
mit 5.25.306 Gesamtzeit, eigen gestecktes Ziel locker erreicht! Schön
unterwegs!

Ziel erreicht, schöne Zeit, Bernhard Neuner
Zwei Sekunden in der Gesamtzeit davor Walter Voigt mit dem jeder Abend
zum lustigen Erlebnis wird! Walter bildete ebenfalls in Rennlauf 1 am
frühen morgen mit 1.47.275 seine schnellste Einzellaufzeit, damit
erreichte er 5.23.084 und einen elften Rang in der stark besetzten NSU
Klasse!
Gerhard Hofmann schraubte die Bestzeiten jetzt schon heftig weiter
nach unten, er gab dem roten Wagen gnadenlos die Sporen und feuerte
diesen auf Bestzeit 1.44.879. Im Gesamt war er mit 5.18.096 auf der
zehnten Position unterwegs.

Gerhard Hofmann kämpft wie der Rest der Rennfahrerfamilie
Leo Rabus schenkte dem orangen Renner auch nichts ,Attacke hieß seine
Formel, die er auch umsetzen musste , um sich die Konkurenz vom Leib
zu halten, Leo fuhr alles Läufe gleichmäßig schnell egal ob früh
oder spät, mit Bestzeit 1.44.907 und Gesamtzeit 5.16.130 bildete er in
der Klassenwertung Rang 9!
Karl Heinz Meurer übertraf sich auch selber mit 1.42.562 bildete er
die genaue Mitte im
Feld , hinten konnte Ihm keiner was und nach weiter vorne war es auch
noch ein Stück, mit einer Gesamtzeit von 5.10.684 hatte er wiederum
einen starken zufriedenen Auftritt, Rang acht!

Starkes Auto, lustiger Geselle darin, Walter Voigt vor der Zielkurve
Dann Jochen Schittenhelm in Lauf eins mit 1.39 und in Lauf 3 mit
1.38.313 und somit zweitschnellster Zeit überhaupt unterwegs hatte
wieder seinen normal starken Auftritt. Leider gab es da aber noch den
zweiten Lauf ,in dem er alles wollte und den zahlreichen Zuschauern in
der Klinge einen Dreher präsentierte ,der bei etwa 80 km/h mit Slicks
und gekonntem
gegensteuern aber glimpflich abgefangen werden konnte. Schade, so war
natürlich die Gesamtzeit dahin, trotzdem wurde er mit 5.10.256 Gesamt
mit Dreher noch auf einem für ihn ungewohnten siebten Klassenrang
geführt, aber man konnte froh sein das der Renner heil geblieben war!
Frank Kleineberg präsentiert sich immer in Bestform, er macht aus
seiner Technik absolut das Machbare und steuert ich denke mit etwa 110
Pferdestärken befeuert seinen Renner absolut sehenswert die Berge
hinauf. Die Bestzeit für Frank zeigt mit 1.41.718 schon einen mehr als
fantastischen Wert, im
Gesamt belegt er mit 5.07.747 Rang 6 stark!

Setzt alles optimal um Frank Kleineberg sehr schnell
Ebenfalls stark unterwegs Horst Fleischer im bildschönen Power Prinz ,
da fliegt jemand in die Kurve kommt sauber hinaus; dann wird auf das
Pedal getreten und die Kanonenkugel bekommt satten Schub, das ganze
lässt Horst auf 1.40.546 Bestzeit fliegen, damit ganz klar Rang 5 mit
5.03.892 eine Augenweide dieser Renner!
So nun nähern wir uns den Top Piloten und Pilotinnen hier im Feld,
Pilotinnen, na klar, wo ist denn eigentlich Nici Höllerich, Wahnsinn sie
schmeißt Ihren Renner um die Kurven mit vollem Einsatz uns satt Mut,
die Kurve vor der Klinge befuhr sie voll aller Steffen Hofmann, ich
dachte ich sehe nicht richtig, wo sollte dieser Auftritt enden, na bei
drei sehr schnellen 1.40 er Zeiten, damit war Sie sehr zufrieden,
und bekam einen verdienten Pokal Gesamtzeit 5.01.637, starke Fahrt
und toller Erfolg für Nicola Höllerich, danke Familie Pötzel für
das überreden, hier der Lohn!

Toller Auftritt Nicola Hoellerich rast knapp hinter das Podest
So nun kommen wir zum Stockerl, dieser wurde auf Rang drei belegt mit
Thomas Krystofiak, der dem 1200c der Maßen die Sporen gab das ich
immer froh bin, wenn das Höllengerät an mir vorbei ist, Fahrkönnen
paaren sich mit Mut das bedeutet Einzellaufbestzeit 1.38.909,
Gesamtzeit 4.57.606 so schnell war noch nie!!!! ein NSU 1200c
unterwegs, Andreas Kuhnert macht ihn mit diesem Triebwerk zu einer
Waffe!

Groß, viel Platz und schnell der 1200 c mit Thomas Krystofiak
Nun eine weitere sehr positive Überraschung , Jörg Davidovic leistet
sich ein bärenstarkes Duell mit Thomas Krystofiak, auch Jörg Full
Speed, Full Attack, Grenzbereich in jeder Kurve und bei jedem Anbremsen
absolut zu sehen, dennoch sauber und immer sicher mit fantastischer
Linie unterwegs, Jörg Davidovic muss sich wohl im Kart Fahren gut
auskennen , meist dort findet man diese Linie und somit auch den Lohn
für diese Vorstellung, Gesamtrang 2 mit 4.57.444 und 1.38.913er Zeiten
super! Glückwunsch!

Mehr als zufrieden aber ganz verdient, Rang 2 Jörg Davidovic
Mensch wer fehlt den da noch, ach ja der blaue Blitz, der so schnell
fährt das man schon genau hinschauen muss um ihn nicht zu verpassen,
die Rede ist vom Star der vergangenen Jahre im NSU Bergpokal, Steffen
Hofmann ,er kombiniert wie kein anderer Mut , Geschicklichkeit und
Reaktionsvermögen , was so ein Auftritt bedeutet wissen wir aus der
Vergangenheit, mehr als deutlicher Klassensieger mit neuem NSU
Streckenrekord von 1.36.055 und das mit gar nicht mal allerbester Technik
unterwegs , so zeigt Steffen Hofmann ein weiteres mal wie sich
physikalische Grenzen im Motorsport zusammensetzen, ich denke Uwe
Schindler hätte unter optimalen Bedingungen, wie oft in der
Vergangenheit noch heranfahren können, Steffen offener Titelkampf,
Entscheidung vertagt auf Mickhausen, das beste herausgeholt,
herzlichen Glückwunsch und an alle NSU Fans aus dem
süddeutschen, Schweizer und Österreichischen Raum, schaut euch Anfang
Oktober das erneute NSU Spektakel in Mickhausen an, es wird sich
lohnen!!!