Bergrennen Trier 2010
4. Lauf zum NSU Bergpokal 2010
Danke für die klasse Bilder Axel!!
Weitere auf : www.100octane.de
Im Programm der europäischen Bergmeisterschaft mit dem Lauf hier in Trier stand auch dieses Jahr wieder der NSU Bergpokal, der hier gastierte und den vierten Rennlauf in dieser mehr als spannenden Rennserie absolvierte. Das Starterfeld bildete mit 14 Prinzen die am stärksten besetzte Klasse und präsentierte sich stark wie nie zuvor in diesem Jahr. Viele TT Rennfahrer und Fans wollten natürlich auch Petra Hoellerich die Ehre erweisen und mit Ihr den Geburtstag nachfeiern und so hat Petra sich über beides gefreut, über ein starkes Fahrerfeld und somit auch über ein gut gefülltes Geburtstagszelt am Samstagabend!
Petra freute sich über reichlich Gäste
Das Training begann relativ durchwachsen, ein morgendlicher Regenschauer machte den ersten Lauf zum Reifenpoker, diesem wurde aber mit Regenreifen und somit mehr Sicherheit bei den NSU Startern entgegengewirkt!
Pit Schabacker ist nun dabei sich an eine neues Getriebe und Gestänge zu gewöhnen welches endlich knackig abgestimmt ist, so sind diese Schaltwege für den Göttinger noch Neuland aber er gewöhnt sich daran, er trainierte im dritten trockenen Lauf mit 2.33.242.
Pit Schabacker kracht dem Ziel entgegen
Ganz knapp davor Wolfgang Marx, der 2.33.075 locker machen konnte und mit etwa 100 Pferdestärken hier durchaus sehenswert unterwegs war,Rang 13 hinter Pit. Einen Sprung deutlicher nach vorn machte Bernhard Neuner, er schmiss den weißen Renner gekonnt durch die drei Nadelöhren und konnte mit 2.30 er Zeit schon deutlich schneller agieren, Rang 12 vorerst! Wolfgang Schwalbe genau wie Herr Marx hier absolut zum ersten mal unterwegs fuhr sauber und schnell zu 2.27.937. Damit konnte er im blitzsauberen TT Rang 11 belegen! Gerhard Hofmann konnte diese Zeiten locker mitgehen, er war wie immer sehr forsch unterwegs. Das bessere Fahrwerk und der ab Jahresbeginn erstarkte Motor brachten ihn auf 2.25.483, Rang 10 in dieser starken Truppe.
Gerhard Hofmann nutzt die Steinbruchkurve voll aus
Walter Voigt gaast auch immer mehr an, nun mit Airbox unterwegs war ein noch besseres Ansprechverhalten im TT spürbar. Überall wo Walter auftauchte konnte man deutlich sagen, er beißt zu, mit 2.24.560 verlieh er der Konkurenz einen deutlichen Biss!
Karl Heinz Meurer, der den neuen orangen Renner an den Start bringt kommt ebenfalls immer besser zurecht. Der Motor hat wohl gut Potenzial, so trainiert er mit 2.23.999 auf Rang 8.
Karl Heinz Meurer in einer vom NSU gemochten Kurve
Walter Fassbender hatte leider nicht ganz das Leistungspotenzial wie in Wolsfeld zur Verfügung, irgend etwas erschien uns hier zäh ,trotzdem mit vollem Einsatz auf 2 Rädern unterwegs gab er alles, 2.21.158 waren machbar ,obwohl kein Fehlerfreier Lauf dabei war!
Nicola Hoellerich präsentierte sich und im Fahrstil frisch und peppig, mit jeden fortschreitenden Trainingslauf purzelten ganz mächtig die Zeiten. Die Racerin gab hier beim Heim Grand Prix in gewohnter Manier mächtig Gas, mit 2.20.309 war sie immer im knapper Schlagdistanz zu den Top Piloten, zu denen ich sie mitlerweile zähle, Klasse.
Wolfgang Schwalbe kommt gut aus der Kurve
Davor platziert Uwe Schindler, der ebenfalls keinen astreinen Lauf hinbekam, mal rutschte er geradeaus, dann war es nass, in Lauf 3 musste er Walter Fassbender überholen, der einen 2.50 Meter hohen Erdwall hochfuhr und danach lieber langsamer den Ziel entgegen rollte, Uwe trainierte so mit 2.17.502 und das mit Überholmanöver, Rang 5.
Blitzsauber unterwegs Uwe Schindler
Dann Jörg Höber, der nur einen Lauf richtig Rennen konnte! Lauf 1 kein Start möglich, Lauf 2 Ausrutscher in den Reifenstapel, er stand dem von Johannes Niedermann im Vorjahr in nichts nach und testet genauso volles Limit. Lauf 3 dann sauber und akkurat dazu sehr schnell auf 2.17.70, für einen Trainingslauf starke Leistung, Rang 4.
Jörg Davidovic langte wieder richtig hin, er schießt sich super auf den weißen Renner ein. Nun ist er wieder da, der absolut saubere schnelle Fahrstil des Odenwälders, letzte Rille, fast immer der letzte Punkt zum bremsen katapultieren Jörg auf 2.13.966, nun ist Jörg wieder Podestfähig denke ich und das bei sehr starker Konkurenz, Dia auch nur zulegt, Klasse Jörg!
Jörg Davidovic in der Bielsteinkurve, top Fahrwerk!!
Jochen Schittenhelm wieder Spitze unterwegs, Trier stellt für Jochen Neuland da, das ganze war aber null Problemo für ihn, er ließ das infernalische Geschoss satt fliegen, als kenne er die Piste aus dem eff eff! So ist Jochen halt, kurz anschauen und Gas geben, da wird nicht lange gefackelt, mit 2.13.651 rast er auf Trainingsrang 2!!
Jochen Schittenhelm in voller Aktion......top
Steffen Hofmann machte das NSU fahren endlich wieder sichtlich Spass. Das blaue Auto rannte so wie es sein sollte, Steffens Zündungsexperte und Elektronikspezialist "AKi" kam mit einem Zündungsupdate welches dem Motor wohl absolut gut tat. Steffen setzte das ganze komplett und voll um, egal in welcher Kehre oder Kurve man stand das Limit war immer und überall zugegen. Was sollte dieser schnelle und wilde Ritt bringen, na einiges die Uhr kündigte 2minuten und 11sekunden an, Steffen das war Spitze! Klar Rang 1!
Welches Getriebe nehme ich nur, ich denke Sport war gut
Abends dann Petras Party und feiern gemischt mit Benzingesprächen und sehr guter Laune..... Am Sonntag meinte es der Wettergott gnädiger als am Samstagmorgen, sofort machte sich die Sonne breit und ließ den ganzen Tag nicht mehr locker. Unter diesen besten Bedingungen purzelten die Streckenrekorde am laufendem Band erst derer der NSU Fraktion zweimal und der absolute gleich dreimal!
Wolfgang Marx hatte mit einem gebrochenen Kipphebel in zwei Läufen zu kämpfen, leider, so kam er nur einmal in Lauf 2 in das Ziel mit einer 2.28er Zeit, das bedeutete für Wolfgang Rang 14, ich hoffe die Ursache für diesen Fehler ist für das Ibergrennen in knapp 2 Wochen zu beheben!
Der erste Trainingslauf war nass, Wolfgang Marx nähe Start
Karl Heinz Meurer war flott unterwegs, er fuhr in Lauf 2 bis auf 2.20 Minuten herunter, in Lauf 3 wäre bestimmt noch mehr gegangen er wäre das weiß ich unter die magische 2.20 gefahren , doch eine sich gelöste und verlorene Schraube an der Antriebseinheit verhinderte dieses ,da der Motor komplett einseitig absackte, so war eine Weiterfahrt unmöglich, doch dank der ersten beiden stark gefahrenen Läufe konnte noch Rang 13 mit ordentlichen Punkten belegen, der Prinz rennt super!! Rang 12 ging an Pit Schabacker, er kam deutlich besser zurecht als am Vortag und fuhr bis auf 2.26.4 herunter, da geht noch etliches, wenn Pit und der NSU sich am Iberg in knapp 2 Wochen präsentieren denke ich da
wird noch weiter angegriffen!!
Rang 11 belegte Bernhard Neuner, der gerade am morgen richtig hinlangte, Kurven und Schikanen alles super gefahren, auf den Geraden macht meiner und jetzt auch unserer Meinung nach ein zu früh einsetzender Drehzahlbegrenzer alles zunichte, trotz diesem gewaltigen Handicap blieb Rang11!
Bernhard Neuner im Steinbruch optimal unterwegs
Klassenrang 10 ging an Wolfgang Schwalbe, dessen TT hervorragend abgestimmt ist. Wolfgang findet eine Klasse Linie auf der er hier in Trier das erste mal fährt. Dafür ist er mit 2.24.799 erstaunlich gut unterwegs und wird mit guten Punkten für diesen Auftritt belohnt! Rang 10 mit Gesamtzeit 7.18.590, Pit 7.29.171 und Bernhard 7.30.561!!
Auf Rang neun Gerhard Hofmann ,der schnelle Autoliebhaber , der seit etwa 40 Jahren mit der Marke NSU verbunden im Rennsport aller Art unterwegs ist. Seine Laufbestzeit zeigt 2.23.066 ,damit schöngesprintet zu einer Gesamtzeit von 7.12.655.
Deutlich stärker Walter Voigt der es so richtig wissen will, immer später auf der Bremse, immer ehr der Tritt aufs Gaspedal bringen ihn gut nach vorn. Der Spiess TT rast auf 2.21.645 und 7.05.501 Gesamtzeit, das bedeutete Rang 8.
Starkes Auto , Walter Voigt
Rang sieben für Walter Fassbender mit 7 Bar Kompression auf einem Zylinder, das war unter den Bedingungen wohl das absolut machbare. Die Kurven jedenfalls wurden mit absoluter Lenkradakrobatik befahren, mehr geht definitiv nicht, beide Räder etwa 30 cm in der Luft künden wohl das Limit an, das leicht schwächelnde Triebwerk macht das leider etwas zu nichte, so blieb trotz allem eine Bestzeit von 2.17.112,spektakulär Walter!
Erst ein Bein, danach dann, zwei Walter Fassbender
Nicola Hoellerich setzte weiter auf Speed, von Lauf zu Lauf steigerte sie sich immens, mit 2.17 angefangen endete alles bei sagenhaften 2.14 in Lauf 3, ich schätze ein Lauf mehr und die 1.13 wäre gefallen, stark und nochmals stark Nicola mit 6.47 Gesamt blieb Rang 6!
Das gleiche gilt auch für Jörg Höber er fing mit 2.16 an, die Rennerei endete dann in Lauf 3 mit 2.13.3, das war absolut Top und Jörg fehlten ja noch die zwei Trainingsläufe vom Vortag, 6.42.972 Gesamtzeit reichte glasklar für Position 5!
Fullspeed kurz vorm Ziel ich denke etwa 160 kmh
Einen Schritt schneller war der Raser aus dem Odenwald unterwegs, Jörg Davidovic brannte mit dem TT durch das Kurvenlabyrinth das es eine Freude war zu zu schauen, Schub satt vorhanden, Getriebe verschiedenes versucht und aufs normale Sportgetriebe gekommen knallte er 2.11.440 Laufbestzeit hin das war Klasse und stimmte Jörg für die ganzen Mühen zufrieden, Fahrwerk extrem Gutmütig! Gesamt 6.33.406 Rang 3 nach NSU Wertung aber Rang 2 in der Klasse für Uwe Schindler. Er gab in Lauf 3 absolut alles, kitzelte alles aus dem bärigen Triebwerk heraus, mit 2 Zehntel Sekunden blieb er über den Nsu Streckenrekord, so zeigte Uwe wieder einmal was machbar ist im NSU, klasse Leistung des Bayers 2.09.216 stärkste Zeit, Gesamt belief sich auf 6.32.636!
Top unterwegs Niki Höllerich im bildschönen NSU
Über zwei schnellere Einzelläufe von derweil drei verfügte Jochen Schittenhelm, er konnte sich wie immer blendend in Szene setzen und sicherte sich verdient mit hohem und spektakulärem fahrerischen Einsatz den zweiten Rang mit der Gesamtzeit von 6.33.534!!und schnellstem Lauf von 2.10.719.
Ohne Worte Silke (-: typisch Steffen
Der Sieger ganz klar Steffen Hofmann, ich schreibe jetzt in kurzen Worten : Streckenrekord NSU mit 2.09.078, absolutes Limit, alle Läufe Bestzeit, eine Seitenscheibe dient beim Geradeausfahren als Frontscheibe, Wiesen sind für Slicks kein Hindernis , Spoiler braucht man nicht, man lässt sie in engen Kehren spektakulär liegen und rast zur Bestzeit, Räder auf dem Boden in den Kurven ja ,das gab es ,meist aber nur 3; aber geht ja, Steffen super!!! alles spannend um die Meisterschaft das war ein Gewaltsritt, Gesamtzeit: 6.28.710 Hut ab.
Ich möchte für NSU Fans noch auf den Iberg hinweisen in 1.5 Wochen stehen 16 NSU TT und TTS und ein 1200c am Start, möglichst anreisen in Bad Heiligenstadt!!!