Bergrennen Mickhausen 2010
Das große NSU Bergpokalfinale 2010
Schon geht das NSU Rennjahr langsam dem Ende entgegen, doch
das
Jahreshighlight hier in Mickhausen musste erst noch ausgetragen
werden. Mickhausen das steht für Nationenkampf , zahlreiche Länder
mit ihre schnellsten Piloten sind hier vertreten , mittendrin die
große NSU Bergpokalfamilie, sie mit 17 NSUs diese 2300 Meter lange
Piste unter die Räder nimmt, das wichtigste alle Prinzen blieben heil
und kamen durch und das bei sehr glitschtschigen
Trainingsverhältnissen bei denen zahlreiche Autos Opfer von Drehern
und Leitplankenkontakten wurden. Da für den Rennsonntag sonnige
Wetterverhältnisse prognostiziert waren, nahmen die NSU Piloten das
Training relativ gelassen und fuhren durchweg mit Sachverstand
behaftet auf der sicheren Seite, den alle NSU Treter mussten die Autos
am besten heil lassen, da noch alle Pltatzierungen im NSU Bergpokal
offen waren, von Rang 1 bis 25!!
Walter Fassbender kämpft sich durch den ersten Rennlauf
Drei Trainingsläufe wurden wie auf Schmierseife gefahren, da im Wald
und mit immer wieder ganz leicht einsetzendem Nieselregen die
spektakulären Waldpassagen nicht trocken werden konnten. In
Trainingslauf 4, der mit 217 Startern und einer hervorragenden
Organisation hier in Mickhausen durchgeführt wurde konnte bei
stabilen und trockenen Verhältnissen unter die NSU Slicks genommen
werden!
Den Anfang machte Wolfgang Marx dessen Ersatzmotor leider das ganze
Wochenende auf nur drei Zylindern vor sich hinröchelte. Mit allerlei
Umbaumaßnahmen war der vierte Zylinder nicht wieder zu gewinnen , doch
Wolfgang ging streng nach dem Satz vor, dabei sein beim großen Finale muss
ich und somit dieses Superstarterfeld in der NSU Klasse noch weiter
bereichern, das war eine tolle Entscheidung, mit 1.25.311 blieb Rang 17.

Wolfgang Marx hatte leider beide Tage nur drei Zylinder zur Verfügung!!
Der nächste NSU der aber auf allen Pötten lief war Wolfgang Schwalbe, er
konnte zu jedem Lauf immer mehr Zeit finden und brauste mit dem NSU TT
bis auf 1.19.494 herunter, das sollte Rang 16 bedeuten!
Wiederum ein paar Zehntel besser konnte das unser NSU Manager Bernhard
Neuner, er brachte den weißen Renner auf seine Bestzeit von 1.19.454,
damit konnte er sich Wolfgang Schwalbe ganz knapp vom Leib halten und
streng nach dem Motto: schauen wir mal was morgen im trockenen noch so
geht lief Bernhard auf Position 15 ein!
Roman Szott nutzte den vierten trockenen Trainingslauf noch um der
Konkurrenz gleich über zwei Sekunden auf zu brummen, er brachte den
silbernen Prinz mit dem geilen Klang auf 1.17.243 und fuhr so auf
Position 14 in diesem Wahnsinns Starterfeld, die Reihe der Prinzen
nahm einfach kein Ende, ich denke so viele 1300 hunderter NSU standen
nur in den siebziger Jahren, wenn überhaupt, an der Mickhäuser
Startlinie, tolles NSU Festival!

Roman Szott leistete sich enge Duelle mit Bernhard Neuner und Walter Voigt
Weiter zum Training, Walter Voigt konnte das ganze noch ein Sekündchen
besser und brannte eine 1.16.432 in die nun trockene Piste, seine sehr
nette Verwandtschaft aus der Schweiz war begeistert von dem Fahrerfeld
und würde sich einen NSU Lauf in der Schweiz wünschen, Walter belegte
Rang 13 in der Trainingswertung!
Detlef Schmidt hatte die weiteste Anreise aus Berlin zu verzeichnen,
was aber für den symphatischen immer gut aufgelegten Berliner kein
Hinderniss darstellen sollte, sein TT machte leider wieder bei etwa
7000 Umdrehungen zu und ließ somit die Top Leistung etwas vermissen,
trotzdem wie immer rasant unterwegs, das beste aus allem machend, Rang
12 mit 1.15.859!

Stark unterwegs wie immer Volker Angelberger im 1300 hunderter NSU
Als Gaststarter war hier Volker Angelberger angereist, nun mit Miller
Motor des letzten Standes im Heck seines schnellen TT, war ich sehr
gespannt was dieser Mann hier im Renngeschehen möglich machen konnte,
im Training machte er mal locker und testete das zuvor nicht
bewegte Aggregat, 1.14.879 waren so gefahren möglich,
erst einmal Rang 11.
Dann Leonhard Rabus, wie immer sauber und akkurat zu Werke gehend
zirkelte er den Ex Turco NSU über die rutschige Piste, Leo versteht es
sehr gut schnell aber auch sicher zu fahren, so auch hier , der
lustige Schwanstetter machte hier 1.14.820 mit Rang 10 machbar!

Bäriger Look, Leo Rabus am Vorstart im Einfalt TT
Dann Jörg Davidovic, er fuhr ein Alptraumtraining, mal mit Bremse mal
ohne Bremse vor den Kurven, schlimmer konnte ein Fahrgefühl im TT
bestimmt nicht sein, man rast mit 150 Kmh dem Karussel entgegen, was
macht die Bremse? Ach sie geht wieder nicht, oh ja dann schauen wir mal
wie wir darum kommen, Jörg beherschte das und suchte zwischen den
Läufen nach dem Fehler, der dann am Abend gefunden wurde, eine lose
Mutter verklemmte sich je nach Lust und Laune unter einem Blech und
blockierte das Bremspedal ,welches sich dann manchmal ganz durchtreten
ließ mit Bremswirkung und manchmal halt nicht, schlechtes Fahrgefühl
denke ich, Jörg rollte so trotzdem und sicher auf erstaunliche 1.13.454!
Rang neun.

Erst ohne Bremse, im Rennen mit sattem, Speed Jörg Davidovic
Mit normaler Bremse war Horst Fleischer unterwegs, der Mann langte im
KWR TT wehement hin, auch in den glitschigen Läufen ließ er nicht
locker , er gaaste mächtig an, seine Trainingsbestzeit bezifferte sich
so auf 1.12.986, das war sehr ordentlich Horst, sah sauber und schnell
aus, super!
Auf Rang sieben vor Horst platzierte Walter Fassbender den schnellen
Grewe NSU, der Neusser befährt die Mickhausener Piste sehr gern und
versucht jedes Jahr dieses Spektakel hier Nähe Augsburg unter die
Slicks zu nehmen, meist klappt es, so auch in 2010 mit 1.12.749 stellt
er den in Spanien aufgebauten Renner auf Rang 7 ab!

Horst Fleischer ein schnelles Urgestein im NSU Bergrennsport, Meister 2003!
Vor Lukas Hofmann ziehe ich den Hut, in ihm fließt wohl auch das
"Steffensche" Motorsportblut, er lässt den TT von Vater Gerhard
fliegen, das
es nur so kracht, Mut im Überfluss, dazu Klasse Reaktionsvermögen,
mit wohl etwas unterlegenem Motor rast er hier in das Vorderfeld das
ist für mich gleich zu setzen mit einem Sieg, Rang sechs für den Mann
aus Burgebrach mit 1.12.568!
Gleiches gilt hier aber auch für Karl Heinz Meurer, er fliegt mit dem
von Jörg Davidovic getunten Auto über die Piste, das einem der Atem
stecken bleibt. Der orange Renner ist immer weiter vorne im Fahrerfeld
zu finden, Sprünge nach vorn von drei Platzierungen zu den Rennen davor
sind keine Seltenheit, Karl Heinz und ich schauen uns im Fahrerlager
mit Freudentränen in den Augen an, stramme Leistung, Rang 5 mit
1.12.205!

Mit der Mann des Wochenendes, Hofmann Junior 2 Lukas
Da gab es ja noch einen Mann aus Hildesheim, ach ja Thomas Krystofiak
im bärenstarken 1200c hat auch die Reise mit T2 Bulli und
angflanschter NSU Quickli am Heck auf sich genommen, zu meiner ganz
besonderen Freude, er bereichert das Starterfeld ungemein und rast mit
der großen Limosine immer spektakulär in das Vorderfeld, so auch
hier, von DTM e 30 Sound aller Neunziger Jahre begleitet begeistert er die
zahlreichen bayrischen NSU Fans, mit 1.11.226 stellt er die rote
Granate auf Rang4 ab!
Na wer bleibt denn eigentlich da noch übrig für die Spitze, ja das
Trio Infernale zu dem ich Jörg Davidovic absolut einbeziehe, Jochen
Schittenhelm ist der nächste, kann sein Potenzial aber nicht ganz
Preisgeben, da sich der Einspritzer beim Tritt auf das Gaspedal etwas
verschluckt, ein getauschtes Potentiometer soll für den Renntag noch
mehr Besserung bringen, so mit leichtem Handicap rast er auf Position
drei mit 1.10.730, wie immer stark!
Wie immer stark, das trifft auch auf Uwe Schindler zu, er rauft sich
das ganze Jahr mit Steffen Hofmann, Siege wechseln sich über die ganze
Saison ab, der Selbitzer bringt absolute Spannung in den NSU
Bergpokal, der Meister aus 2009 rast hier wieder in das ganz vordere
Feld und stellt die blaue KWR Kanonenkugel mit 1.10.194 aber ganz
sicher und mit Köpfchen gefahren auf Position 2 ab. Uwe weiß das der
Sonntag andere trockene Verhältnisse bringen soll und so zieht er
nicht die allerletzten fahrerischen Register!

Dieser Mann macht die Saison 2010 absolut spannend Uwe Schindler
Genau so schlau Steffen Hofmann, er hat nach Unterfranken Sieg die
besten Chancen für den Titel 2010 , so fährt er auch nur drei
Trainingsläufe von vier, um den blauen Superrenner zu schonen . Was
er hier aber noch im leicht nassen dritten Lauf abzieht ist der
Wahnsinn, er rast auf 1.09.990, diese Zeit konnte nicht einmal im
vierten trockenen Trainingslauf, bei dem Steffen in den Wiesen als
Zuschauer verweilte geknackt werden, klarer Wink mit dem Zaunpfahl,
Leute hier geht was, Trainingsrang eins für die blaue Bodenluftrakete,
die hier im Training absolut sauber dem Ziel entgegen glühte!!
Die Abende wie im Oktober üblich kalt aber verträglich, überall
Grillgeruch mit lustigen Gesprächen, von hier aus einen Gruss aller an
Pit Schabacker und Mike Vogel, natürlich fehlte uns auch die
Hoellerich Familie, die aber dieses Weekend ein Reittunier absolvierte,
mit den dreien hätten wir die Top 20 voll gemacht, auch Jörg Höber
wurde von allen vermisst, aber alles geht nun mal nicht(-:!!
Nun wollen wir uns dem letzten und wohl alles
entscheidenden Rennen
der Saison 2010 widmen!
Alle 17 NSU standen in den Startlöchern um den bayrischen Fans zu
zeigen wie man die Entscheidung im NSU Bergpokal 2010 herbeiführt, ich
denke keiner war enttäuscht, war ein starker Auftritt aller Fahrer!

Wolfgang Schwalbe in der Startkurve, erwar vom Flair in Mickhausen begeistert!!
Los ging alles mit dem Dreizylinder NSU unseres Freundes Wolfgang
Marx , er biss die Zähne zusammen und fuhr so dem Ziel entgegen, zwar
etwas langsamer wie üblich, aber egal, beim Finale muss man dabei sein,
mit 1.25.525 fuhr er in Rennlauf vier seine schnellste Zeit ein, die
Gesamtzeit beläuft sich so auf 5.45.438, Rang 15.
Deutlich schneller Wolfgang Schwalbe, ihm stand natürlich auch das
volle Potenzial der luftgekühlten vier Zylinder zu Verfügung und
trieb den wunderschönen Prinzen zu 1.18.883 Einzellaufzeit und in eine
Endzeit von 5.18.969! Klassenrang 14.
Das ganze noch einen Tick schneller konnte Bernhard Neuner, er war
begeistert von der Atmosphäre hier, die etwa 30000 Zuschauer mit
herbeiführten, dazu natürlich noch das gewaltige Feld, Wahnsinn, na
weiter zum Rennen, der Bär konnte 1.18.002 aus dem Ärmel schütteln
und mit 5.16.661 Gesamt Position 13 einfahren!

Der Chef am Volant, Bernhard Neuner im schnellen oberen S unterwegs
Der zwölfte Rang wurde nach NSU Punkteschema zweimal belegt!
Walter Voigt, der im ersten Rennlauf mit Schaltproblemen ausfiel, den
TT aber reparieren konnte, hatte so die Chance in den restlichen drei Läufen
volle Punkte zu sammeln und das ganze in Wertung zu beenden. Das tat
er auch, steigerte sich dabei ganz hervorragend und fuhr bis auf
1.15.240 herunter, damit konnte er sich mit Roman Szott Rang 12 teilen!
Roman blies ebenfalls mächtig zum Angriff und wollte noch eine gute
Punkteausbeute mit in die Heimat nach Frankfurt nehmen. Dieses setzte
er ohne wenn und aber um, spulte in Lauf zwei seine schnellste
Einzelzeit ab, die sich auf 1.16.259 belief, Gesamtzeit derer vier
Läufe 5.09.820!

Schnell, schneller, Karl Heinz Meurer
kommt in 2010 bestens zurecht!!
Detlef Schmidt, der Berliner fuhr optimal, egal wo und wann immer
sehenswert und schnell unterwegs, so kennen wir den Berliner Haudegen,
klar die begrenzte Drehzahl ließ schnellere Zeiten nicht zu, doch mit
diesen Möglichkeiten auf 1.14.232 herunter zu fahren war aller Ehren
wert, mit 5.00.484 blieb so Position elf!

Nicht ganz die volle Leistung ,
aber fahrerisch top, Detlef Schmidt aus Berlin
Dieses toppen konnte Leonhard Rabus, der mit sauberer Linie und
sehenswertem Fahrstil punktet. Der Einfalt TT tastet sich mit Leo
immer mehr an die Grenze heran, welche Leo aber gesund abschätzt! So
steigert er sich gar auf 1.13.694 und macht seinen vierten Rennlauf
zum schnellsten, mit 4.58.981 rast er auf einen zehnten Rang in diesem
Feld!
Klassenrang neun sichert sich Horst Fleischer, der seine Targa TT
ebenfalls sauber und neutral, mit bärigen Schub ausgestattet über
diesen Powerparcour hetzt und so ausgestattet auf eine Laufbestzeit
von 1.11.843 kommt.
Das bedeutet für den hervorragenden Koch eine Gesamtzeit von 4.50.966!
Damit ist er gleich auf mit Walter Fassbender und Karl Heinz Meurer,
na selbst Volker Angelberger befindet sich in der Endzeit in fast der
selben Sekunde!

Lustig, schnell und ehrgeizig ,Walter Voigt im bildschönen Ex Spiess NSU
Nun zu Walter Fassbender im Grewe NSU, dem in einem Lauf die Strasse
ausgeht, sich aber über die Wiese abfangen kann und den Renner wieder
auf die Strasse bringt! In seinem zweiten und besten Lauf zaubert
Walter 1.11.198 aus dem Hut, die anderen Läufe waren leider von
kleinen Fehlern behaftet , die eine weitere Platzierung nach vorn
verhinderten, so blieb mit 4.50.966 Rang acht in der NSU Wertung nach
Punkten!
Nach Punkten ebenfalls auf Rang acht Karl Heinz Meurer, der aber
Walter in der Gesamtzeit ganz knapp schlagen konnte, 4.50.276 endete
das Resultat nach vier Rennläufen, das war wieder einmal eine tolle
Leistung von Karl Heinz, der sich immer weiter vorn seine Konkurrenten
sucht und diese aufmischt, mit 1.11.326 stellte er eine bärenstarke
Einzellaufzeit!
Der Gaststarter Volker Angelberger machte wieder einmal klar auf sich
aufmerksam. Nun mit dem berüchtigten Miller Motor ausgestattet geht
der Prinz schon sehr gut zu Werke! Klar das Volker am Volant eines NSU
sehr gut zurecht kommt, das ganze wissen wir seit Anfang der Siebziger
Jahre! Hier macht er mit 1.11.914 auf sich aufmerksam. Da er
konstanter schnell ist wie die Konkurrenz kann er hier mit 4.49.757
ganz knapp Rang sieben belegen, starke Bereicherung!
Nun wieder zu Lukas Hofmann, wie erinnern uns, ein Mann der die wenigere
Leistung durch Mut und Talent absolut wieder weg macht, das ganze
bestätigt er hervorragend hier im Rennen , er macht sogar nie
geglaubtes machbar und brennt spektakulär in Lauf 3, 1.09.834 in die
Mickhauser Asphaltdecke, gebt mir mehr Leistung und ihr werdet euch
erschrecken, so ordne ich das mal ein, Klasse, Rang 6 mit 4.42.731
Gesamtzeit!
Der infernalische 1200 c mit Thomas Krystofiak am Steuer beweist auch
hier wieder, das er zum neuen Favoritenkreis im NSU Bergpokal gehört,
Thomas, der das Wort Angst nur aus Büchern kennt, treibt den großen
Renner wider auf völlig fremder Strecke zu mehr als sehenswerten
Zeiten! 1.08.738 lautet das Ende seines Auftrittes, Wahnsinn, das ist
in NSU Streckenrekordnähe, der dieses Jahr aber neu nach unter
verbessert wurde, mit 4.39.355 Gesamtzeit brennt er auf Rang 5!

Wieder ganz vorn mit von der Musik, Thomas Krystfiak, klasse Bereicherung!!
Den aufrückenden Thomas Krystofiak kennt Jörg Davidovic schon, Jörg
bekommt so noch mehr Ansporn und tritt das Gaspedal mehr durch das
Bodenblech, Jörg konnte in jedem Lauf stärker werden, immenses
Potential im TT und im Fahrer! Was Jörg zu einer Sonderstellung bringt
ist, das er alles selber macht am NSU, in sehr kurzer Zeit ist er auf
diesen Entwicklungsstand gekommen, vom Motor über Fahrwerk alles in
Eigenregie produziert, da gibt es kein Tuner, wo man sagt mach mir
mal, da wird selber angepackt! Klasse Leistung in der Entwicklung und
auch im Rennen , Bestzeit sagenhafte 1.08.738 mit funktionierender
Bremse, Gesamtzeit 4.38.198 mehr als Zufriedenes Gesicht bei Jörg Rang
4!

Rang drei für den infernalisch
schnell fahrenden Jochen Schittenhelm
Jochen Schittenhelm hat seinen immensen Schub wieder einmal bewiesen,
der Einspritzer lief wie er laufen musste! Limit immer und überall in
jeder Kurve auf jedem Streckenzentimeter vorhanden. Dazu Power im
Heck, Geschick am Lenkrad, da passt alles, Jochen powert mit dem NSU
TT auf 1.08.291, damit wieder einmal ganz vorn mit von der Party und
mit Gesamtzeit 4.36.938 Stockerlplatz 3 und Rang 3 im NSU Bergpokal
2010, herzlichen Glückwunsch!
Ebenso starker Auftritt für Uwe Schindler, der den blauen NSU über
die Strecke jagt als gebe es kein halten mehr! Er macht mit einer
schnellsten Zeit von 1.08.087 in Lauf 2 mehr als positiv auf sich
Aufmerksam. Die verbogenen Querlenker von Unterfranken waren repariert
und auf einem Slalom ein Wochenende zuvor getestet worden , das war
der Garant für schnelle Zeiten in Mickhausen! Nur so ging es ,denn hier
hat Uwe ganz klar den Titel im Auge, den er aber in diesem Jahr
Steffen Hofmann knapp überlassen musste! Zu Uwe muss ich sagen das
ganze Jahr bärenstark unterwegs, teilweise verzweifelte Blicke der
Konkurrenz, Uwe ist für mich mit ein Sieger, er brachte die Spannung in
2010 und wurde im Wechsel mit Steffen Hofmann auf dem Podest ganz oben
gefeiert, super Uwe danke dafür!
Nun zu Mister Bombastik, der hier in Mickhausen deutlich triumphierte
und jeden der vier Einzelläufe für sich entscheiden konnte! Der
Fahrstil, überraschend sicher und sauschnell, wie von Geisterhand
geführt jagte der blaue TT den Berg hinauf , das war Fahrkunst per
Excellence, rund und sauber ist eben doch sauschnell, den Beweis
liefert hier ganz klar Steffen Hofmann mit schnellster Einzellaufzeit
und neuem NSU Streckenrekord von sagenhaften 1.07.468 in Rennlauf 2
gefahren, Gesamtzeit 4.31.345, herzlichen Glückwunsch an Steffen zum
Klassensieg und zum NSU Berpokalmeistertitel in 2010, den Steffen
haarscharf aber verdient eingefahren hat!

Macht hier alles klar und rast zum Meisterschaftsgewinn 2010 Steffen Hofmann
Eine wunderschöne Saison 2010 mit vielen Startern viel Spannung und
ohne größere Schäden, gepaart mit hervorragender Organisation, dank
hier an Bernhard Neuner und Pit Schabacker, sowie tollen Sponsoren wie
Phoenix Reisemobile, Wagner Fliesen, Spiess Motorenbau ,Hans Herrmann Walter,
Sandlter und Timms Autoteile geht zu Ende.
Auch das Presseteam aus Frank Altstädt und Axel Weichert
soll wohl
nicht unerwähnt bleiben, da bleibt nur noch zu sagen; auf nach
Burgebrach zur Siegerehrung am Samstag den 16.10.2010!!