Bergrennen Heiligenstadt 2010
Lauf 5 zum NSU Bergpokal der Saison 2010
Mit dem Ibergrennen in Heiligenstadt ist schon die Mitte
der Saison
2010 im NSU Bergpokal erreicht. Das Jahr kennzeichnet sich durch ein
starkes Starterfeld, egal bei welchem Rennen
mit etwa 15 Startern im Schnitt geht es schon mächtig los
teilweise bildet der NSU Bergpokal die stärkste Klasse pro
Veranstaltung und bei den Zuschauern ist es sowiso eine der
beliebtesten.
Das ist genau das, wo viele Fahrer und NSU Fans drauf gewartet haben,
nämlich ein Starterfeld ähnlich der Siebziger Jahre ab zu bilden! So
auch hier am Iberg, 16 NSUs waren genannt, 15 waren da, Wolfgang
Marx musste leider mit einem technischen Defekt am Wohnmobil
absagen.

Immer schnell wenn er da ist Horst Fleischer
Und nun begann das Training am Samstagmorgen ,es wurde bei
wunderschönem Sonnenschein angegangen.
Bernhard Neuner sein weißer Renner hatte wieder genau die technischen
Probleme wie schon in Trier, die Kugelfischer Einspritzpumpe begrenzt
vermutlich die Spritmenge arg und so war wieder bei etwa 6000
Umderehungen Schluss , da nützt schnelles Kurven befahren wenig, den
Verlust auf den Geraden konnte man so nur etwas ausgleichen, die Uhr
blieb bei 1.22.205 stehen.
Eine ganze Sekunde schneller Pit Schabacker ,der hier schon auf
1.21.513 herunterrasen konnte, aber meiner Meinung nach war noch
Potenzial für den Sonntag vorhanden, man durfte gespannt sein, so blieb
vorerst Rang 14.

Pit Schabacker beschleunigt auf der langen Startgeraden
Roman Szott war auf ähnlichem Niveau wie Pit unterwegs, er konnte sich
mit 1.20.696 in Szene setzen, das bedeutete ganz klar Rang 13 vorerst.

Roman Szott rast in durch die erste Zuschauerkehre
Wolfgang Schwalbe, der Neuling im Pokal war hier natürlich noch nie
gefahren kam aber hervorragend zurecht, mit 1.18.448 stanzte er eine
tolle Zeit in den Asphalt, die Konkurenz staunte nicht schlecht und
Wolfgang lehnte sich Abends zufrieden zurück, Rang 12.
Ein paar Zehntel davor Gerhard Hofmann, der 1.18.122 locker machen
konnte. Damit war er wieder im sehr großen Reigen des Mittelfeldes
vorhanden, welches stramm miteinander kämpft, Rang 11.
Auf Anhieb schnell Leo Rabus mit 1.17.422 bestens unterwegs, für Ihn
bedeutete das neue Ibergbestzeit, schon ab Trainingslauf 1 ließ er
mächtig fliegen, diese Vorführung wird mit Rang 10 belohnt!

Leo Rabus jagt hinauf zum Geschlängel
Nun Walter Voigt ,der bereits im oberen Mittelfeld fährt und
regelrecht immer weiter nach vorne stürmt, als gebe es kein halten
mehr, 1.16.906 war eine schöne Zeit für den Mann aus Konz, das war im
Trainingsergebnis Rang 9.
Eine Überraschung war ganz klar Karl Heinz Meurer ,dem die Strecke
richtig gut gefiel und auch bestens lag. Er tastet sich an sein
eigenes Limit heran, bleibt aber zugleich immer auf der sicheren
Seite, der Lohn der Mühe war Rang 8 mit 1.15.325 Laufbestzeit.
Die nächste Überraschung folgte gleich im Anschluss, Thomas
Krystofiak machte im etwa 70 kg zu schweren NSU 1200c, der allerdings
mit bärenstarkem Aggregat versehen ist 1.15.092 möglich, klar Thomas
selbst kann die Power des Prinzen auch sehr gut umsetzen, das bestätigt
ganz klar die Zeit und der siebte Rang ,eine starke Kombination, die
im NSU Bergpokal noch für Furore sorgen kann!

Starker Auftritt Thomas Krystofiak im langen NSU
Ebenfalls immer stark wenn er da ist, Horst Fleischer, dessen TT vor
Kraft kaum starten kann, das Heck schwänzelt nach Links und rechts und
dann heißt es Feuer frei für die KWR Rakete. In Lauf 3 rast Horst
ähnlich wie Thomas zuvor auf eine schnelle 1.15.054 den Berg hinauf
das Ergebnis Rang 6, alles geht sehr eng zu im Vorderfeld!
Dann eine weitere Überraschung welche aber in Wirklichkeit keine mehr
ist. Die Rede ist von Nici Hoellerich, da sie immer stark fährt ist es
aber eigentlich keine Überraschung mehr, aber mit 1.13.821 langt sie
hier mal wieder gewaltig hin. Mit extrem Speed bremst sie die
Zuschauerkurve an; ich dachte oh Gott, doch es ging gut ,sie hatte das
Geschoss sagenhaft im Griff, verdient Rang 5!
Bei Steffen Hofmann verabschiedete sich im zweiten Lauf das
Differenzial, das Zahnrad war absolut blank, Zähne komplett
abgedreht, leider. So musste das für diesen Kurs nicht so gut geeignete
Renngetriebe
mit zu langer Achse verbaut werden. So konnte dann Steffen wieder in
Lauf 3 antreten und fuhr viel zu kurz übersetzt auf 1.11.951, Wahnsinn
was dieser Racer möglich macht!!!! Rang 4 trotz Nachteil.
Jörg Davidovic konnte sich noch mehr auf seinen weißen Renner ein
schießen, ganz klar er ist mit bei der Musik für das Podest und das
ganz deutlich, ruhig, sauber und extrem gekonnt findet er sein Ideal
in der Art des Fahrens, dazu ist alles relativ schonend für den TT,
eine denkbar ideale Kombination, das bedeutete mit 1.11.803
Trainingsrang 3,Spitze!

Er hat es geschafft absolut Podestbereit.......Jörg Davidovic
Über Jochen Schittenhelm braucht man keine Worte mehr verlieren,
seinen Fahrstil kennen wir alle, mal auf zwei Rädern, dann mal wieder
vier an der Erde kündigen das Limit an, immer Druck und Attack, immer
alles was der Targa Renner hergibt, hier war mit 1.11.718 ein super
zweiter Rang drin!
Was Uwe Schindler hier ablieferte ,war ganz klar überlegener Art man
sah leichte Drifts aus den Ecken heraus mit schwarzen Spuren beim
herausbeschleunigen, da blieb einem glatt der Atem weg doch es ging
Uwe machte es wahr mit 1.10.433 trainierte er hier auf einem eigenen
Level, stark Uwe Rang 1!!
Abends dann ein gemütlicher Abend mit Pit Schabacker, der den 65
Geburtstag bei den NSU Kumpels nachfeierte, dazu die letzen Rennen der
Saison auf der Leinwand, mehr geht wohl nicht war ein Klasse Abend,
ging nur viel zu schnell herum!!!
Das Rennen fand auch unter optimalen Wetterbedingungen
statt,
Streckenrekorde in allen Klassen konnten so angegangen werden und sie
wurden es auch!
Steffen Hofmann hatte leider wieder Pech wie am Vortag nur dieses mal
verabschiedete sich das Sperrdifferenzial so war an keine Weiterfahrt
zu denken. Im oberen Waldgeschlängel war Steffen wie immer optimal
unterwegs und nach einem Drift durch eine der Kurven hieß es auf
einmal kein Vortrieb mehr, schade er konnte nur noch eine 1.24 er Zeit
rollend in das Ziel retten ,das sollte aber sein einziger und letzter
Lauf an diesem Wochenende sein und er musste kampflos aufgeben... er
hätte wie immer ein Wörtchen um Podestplätze mitreden können, na ja
so ist manchmal die Motorsportwelt! Statt dessen machte er das beste
daraus und schaute sich das Deutschlandspiel ganz in Ruhe an!!

Er fuhr was das Zeug hielt Steffen Hofmann im oberen drittel...
Etwas besser aber auch nicht wirklich gut lief alles bei Bernhard
Neuner, das begrenzen im oberen Bereich war trotz vieler
Tüfteleien noch genauso vorhanden, aber das konnte ja leider an Ort und
Stelle nicht behoben werden. Desweiteren riss ihm in Lauf 3 die innere
Motoraufhängung direkt am Start, so musste er mit nur 2 Läufen
vorlieb nehmen die er stark gehändicapt mit 1.22er Zeiten auf Rang 14
beenden konnte.

Frühe Aussetzer bei etwa 6000 Umdrehungen nahmen Bernhard die Freude
Ganz durch kam Roman Szott erfuhr Maximum mit 1.18.859, was sehr gut
war doch eine abgerissene Einspritzleitung ließ in Lauf 2 dem nach auf
nur 3 Zylindern eine schlechte Zeit zu. Er hatte jedoch Glück im
Unglück das Triebwerk fing zum Glück kein Feuer, ein Alu Blech hielt
den Sprit vom Fächerkrümmer ab, so fuhr er mit einer Gesamtzeit von
4.11.090 auf Klassenrang 13!!
Gerhard Hofmann konnte sich mit einer Laufbestzeit von 1.18.835 in
Szene setzen und sich durch drei gleichmäßig schnelle Läufe schon
deutlich vor Roman platzieren, mit 3.59.081 Gesamtzeit blieb Rang 12
für den mehr als sympatischen Burgebracher Rennfahrer!

Schnell, gerade wenn es kurvig wird Gerhard Hofmann
Noch drei bessere Läufe als Gerhard bekam Pit Schabacker hin, der Mann
der kürzlich erst 65 zigsten Geburtstag feierte gab mächtig Gas und
der Iberg macht ihm sowieso Spass dazu als Heim Grand Prix, da blieb
mit 3.57.540 Gesamtzeit Rang 11 in dieser gewaltigen Klasse!!
Wolfgang Schwalbe dem die Strecke und die Atmosphäre hier sehr gut
gefallen legte Läufe hin die sich mehr als sehen lassen konnten, der
schnellste Aufstieg endete mit 1.18.482 Einzel und 3.56.794
Gesamtzeit, Rang 10 stark gefahren Wolfgang!

Stark unterwegs Wolfgang Schwalbe hier am Start zu Lauf 3
Wenn ich an Bayern denke fällt mir automatisch Leo Rabus ein, leckeres
Essen, immer Witze und lächeln sind seine Beschaffenheit, er holt
dieses Wochenende konstante 1.17 er Zeiten aus seinem bildschönen
Einfalt TT, die er im Training und im Rennen fahren konnte und Akkurat
auf die Piste legte. Die beste dieser Zeiten belief sich auf 1.17.459,
Gesamtzeit 3.53.709, Rang 9!
Im zehntelbereich davor unterwegs Walter Voigt. Der witzige Stratege
aus der wunderschönen Moselgegend spart nicht mit dem Umgang am
Gaspedal und erst recht nicht an der Bremse. Er fährt schon problemlos
an Kumpanen vorbei hinter denen er sich letztes Jahr noch einreihen
musste, hier an Iberg bleibt für Ihn Bestzeit 1.16.585 und eine
Gesamtzeit von 3.52.015 Rang acht!

Bildschöner Wagen und immer schneller Walter Voigt
Das interne Duell von Karl Heinz Meurer und Walter Voigt gewann hier
klar Karl Heinz in allen Läufen, ergab hier wahnsinnig Gas und konnte
erstaunliche Zeiten fahren, mit hervorragenden 1.15.079 fand er hier
das Ende seiner Fahnenstange die Gesamtzeit belief sich auf 3.46.317
super gefahren Karl Heinz, Rang 7!

Start frei für Karl Heinz Meurer
Nun zu Thomas Krystofiak im 1200 c Renner, wie schon gesagt eine
starke Überraschung hier im NSU Bergpokal. Er gab dem Prinz
der Leistungsmässig Top dasteht ,aber zu schwer ist mächtig die Sporen.
Er plagt sich vom Gewicht her noch mit einem ausgewachsenen Beifahrer
herum soviel ist der 1200c noch zu schwer. Thomas sein fehlerfreier
zweiter Lauf katapulierte ihn auf 1.13.957 mit Beifahrer(-: Gesamtzeit
starke 3.45.109, ein starker sechster Rang!
Horst Fleischer kann nicht nur sehr gut kochen sondern mindestens
genauso gut Gas geben. Er scheucht die KWR Waffe wehement über den
Parcour, aber immer mit der Promisse den TT wieder ganz mit zu nehmen.
Diese Kombination klappt erstaunlich gut und schnell, mit 1.13.519 kann
er sich absolut sehen lassen denke ich , Gesamtzeit 3.42.055 verdient
Rang 5!
Superstark wie immer Nicola Hoellerich, sie fuhr als würde sie von
tausenden von Bienen verfolgt, die sie aber so eh nie kriegen würden,
sauber, Limit gut abgesteckt und extrem schnell, na sagen wir
Kartähnlich hämmert sie über den Asphalt, Laufbestzeit mit 1.13.283
und einer Gesamtzeit mit 3.40.440 ein Klasse vierter Rang, supi!!!

Nicola Höllerich jagt den TT zu Superzeiten
Jochen Schittenhelm war dieses Wochenende auch wieder durchaus
schmerzfrei, zügig und bärenstark unterwegs, egal wo und egal
wann man ihn sah, volles Limit definitiv, mehr geht nicht. Mit 1.11.855
markierte er seine Zeit , die zu einer Gesamtzeit von 3.36.462
führte , wie immer auf dem Podest, Rang 3!

Da sag ich mal nichts Jochen Schittenhelm in Trainingslauf 1
Schade ich hätte hier Steffen Hofmann gerne noch gesehen aber alles
bekommt man meist ja nie, Jörg Davidovic bildete hier für ganz klar
den Ausgleich, er wird zur immer stärkeren Konkurenz und attakiert
gewaltig, so auch hier in Heilbad Heiligenstadt. Mit ihm und seiner
aktuellen NSU Waffe ist ein Podestkandidat geboren. Er beweißt mit
Klasse Fahrstil wie im Training schon erwähnt was die Stunde geschlagen
hat. 1.11.805 Bestzeit bringt ihn mit 3.36.116 auf Rang 2 ganz knapp
vor Jochen Schittenhelm hier entschieden zehntel Sekunden! Es macht
super viel Spass diesen beiden zu sehen und der Dvd tut es auch gut!

Unschlagbar hier am Iberg Uwe
Schindler im blauen Power Prinz
Eine unschlagbare Klasse für sich war hier am Iberg klar Uwe
Schindler. Er dominierte deutlich alle Läufe, setzt die gewaltige
Motorenpower absolut gut um, verwegene Driftwinkel und satte schwarze
Streifen mit ordentlich Grip kennzeichnen Uwe im oberen
Waldgeschlängel, klarer Grenzbereich aber immer gekonnt darin
unterwegs, stark Uwe! Was verkündet die Uhr schon im ersten Lauf
schnellste Einzellaufzeit und um eine Zehntel Sekunde neuer NSU
Streckenrekord mit 1.10.344, das war starker Tobak und ein verdienter
Sieg für den Mann aus der Nähe von Selbitz mit einer Gesamtfahrzeit
von 3.31.625, Uwe du hast alle begeistert!
So geht ein starkes Rennwochenende hier am Iberg zu Ende , danach gab
es ein paar Minuten gemütliches zusammensitzen beim WM Spiel
Deutschland-England welches das Wochenende dann och positiv abrundete!

Uwe gewinnt, Rang 2 an Jörg Davidovic, Jochen war schon weg, Rang 3, Rang 4
an Nicola Hoellerich, alle stark gefahren!
Man sieht sich in 2.5 Wochen, im anderen Teil der Welt ,in Homburg zu
Lauf 6!