Bergrennen Homburg 2010
6. Lauf zum NSU Bergpokal 2010

Hier noch ein Bildernachtrag vom Iberg, die politische Führungsriege eröffnet das
Bergrennen Heiligenstadt 2010, Leo Rabus jagt als Starter 1 den Berg hinauf!!
Nun stand Lauf 6 zum DMSB NSU Bergpokal an, dieses mal
trafen sich die
Racer mit ihren luftgekühlten Raketen im wunderschönen Saarland,
welches in dieser Gegend mit bildschöner Landschaft und vielen
malerisch gelegenen Weinguten geprägt ist. Das mitten zwischen
Kaiserslautern und Saarbrücken gelegene Homburg ist auch 2010 wieder
Austragungsort zur Deutschen Bergmeisterschaft und somit auch zum NSU
Bergpokal. 12 NSU mit ihren Piloten stellen sich dieser fahrerisch
sehr anspruchsvollen Aufgabe und ließen es mal wieder gut krachen.
Bernhard Neuner musste als 13ter NSU'ler leider absagen, da er einen
wichtigen Termin am Sonntag wahrnehmen wollte. Er war mit Jutta aber
trotzdem am Samstag zugegen und konnte so die sehr gelungene NSU
Fahrerlager und NSU Einstandsparty von Gudrun und Wolfgang
Marx wahrnehmen, welche sehr gelungen und schmackhaft war ,vielen Dank
noch einmal an dieser Stelle von allen NSU Spezialisten!
Los ging es dann zum Training, Lauf 1 erst im Dauerregen, Lauf 2 und
vor allem 3 dann bei besten wettertechnischen Verhältnissen.
Den Anfang machte Wolfgang Marx, der hier mit Leihmotor an den Start
rollte, zu dem aber leider sein eigenes Ansaug und Abgassystem nicht
ganz optimal passte! So konnte natürlich die volle Leistung nicht
ganz abgefragt werden, doch Wolfgang wollte bei seinem Heim Grand Prix
auf jeden Fall dabei sein und fuhr so auf 1.52.370, das war Rang 12 im
Training.

Wolfgang Marx als Gipfelstürmer in oberen Streckenabschnitt
Deutlich Forscher ging Pit Schabacker zu Werke. Er fährt eine tolle
runde Linie und die Kurven bis zur maximalen Fahrbahnbreite ganz aus,
dieses akkurate Verhalten treiben Pit zu einer Bestzeit von 1.43.669 ,
das sollte Rang 11 bedeuten.
Wolfgang Schwalbe machte das ganze noch knapp besser . Auch er
zirkelte den orangen Renner sicher und sauber durch das heimische
Kurvenlabyrinth. So bald er dann auf das Gas geht steht Wolfgang dann
auch ein ordentlicher
Schub zur Verfügung, er rast auf 1.42.691 und Rang 11.
Roman Szott in Lauf 1 nur auf drei Zylindern unterwegs, in
Lauf 2 und
3 aber dann wie gewohnt auf Vieren flott und mit kernigem Sound auf
Zeitenjagd sucht er seine ideale Linie. Die Hatz von Roman im
silbernen Einspritzer endet bei 1.41.188 damit fuhr er knapp über der
magischen Grenze auf Rang 10 gegen starke Konkurenz!

Walter Voigt testet immer mehr sein Limit an.....
Einer aus dem starken Mittelfeld ist auch Walter Voigt, der
scherzend-
sympatische Mann aus Konz kann am Gaspedal eine ganze Menge und lässt
viele Strategen alt aussehen. Hier begnügt er sich vorerst mit Rang 8
und 1.39.289. Walter der gerne Regen gehabt hätte trainierte in diesem am
morgen sogar auf Rang 5!
Dann Leo Rabus im bärenstarken TT. Das Auto ist eine Wucht sauber und
penibel vorbereitet mit viel Liebe zum Detail. Diese Liebe und auch
die zum Gas geben setzt Leo auf der Strecke erfolgreich um und
stempelt 1.39.077 in den Asphalt. Damit dürfte es zwischen ihm und
Walter am Renntag knapp werden, Spannung war so ganz klar vorhanden,
Rang 7.

Karl Heinz Meurer bei Posten 19, mehr geht nicht
Wieder optimal auf Rang 6 gelegen Karl Heinz Meurer. Er rast den Berg
hinauf das man nur staunen konnte, sein Renner passt optimal zu ihm
gutmütig und fahrbar in allen Situationen, das ganze nutzt Karl Heinz
optimal aus und fährt na sagen wir besser rast auf 1.37.645 herunter.
damit lässt er im internen Duell Walter Voigt wieder hinter sich, auch
Leo passt noch optimal in diese schnelle Gang!
Thomas Krystofiak der mit seinem NSU 1200 c extra die Reise aus dem
weiten Braunschweig angetreten hatte belohnte sich mal wieder selber.
Auf dieser ihm unbekannten und fahrerisch sehr anspruchsvollen Strecke
trieb er den NSU 1200 c zu wahren Höchstleistungen, mit 1.35.506
verblüffte er alle und bildete wieder einen Puffer zwischen Spitze und
vorderem Mittelfeld, starker Auftritt, Rang 5.

Auch Thomas Krystofiak gab eine blendende Vorstellung ab
Den vierten Rang belegte hier vorerst Uwe Schindler, der seinen
bärigen NSU auf eine Bestzeit im Training von 1.33.012 brachte. Diese
Strecke ist nicht ganz das Lieblingsterrain von Uwe, so hat eben jeder
seinen Parcour den er gerne oder nicht so gerne fährt, doch wer Uwe
kennt weiß das er immer noch was mobilisieren kann, man darf gespannt
sein!

Uwe Schindler im bärenstarken Einspritzer NSU schnell unterwegs
Welche Strecke oder welche Kurve das ist Jochen Schittenhelm schnurz-
piep- egal , er ist immer voll auf Angriff ausgelegt und fährt dementsprechend,
so auch hier wieder Top unterwegs, mit 1.32.989 findet
er seine vorläufige Bestzeit, aber Training ist Training und Rennen
ist Rennen man durfte gespannt sein! Rang 3
Jörg Davidovic hatte ja wieder Zeit zum Schrauben , drei Wochen seit
dem Iberg waren ins Land gegangen, was macht man da? Tüfteln,
verändern und auch verbessern, so war Jörg erstmals mit gerader und
sehr interessanter Ansaugspinne unterwegs. Ob es funktioniert konnte
Jörg erst hier testen da er im Heimatort nicht genügend
Ohrenschützer für die Nachbarn hatte, Ergebnis , das Dingen
läuft verdammt gut, erweiteter Drehzahlbereich nach oben aber
untenherum kein spürbarer Verlust, die Zeiten beweisen es, mit
1.32.023 trainiert er hervorragend auf Rang 2.
Nun zu Steffen Hofmann, was der Junge hier aufzieht erschreckt nicht
nur die Kameraleute und Fotografen. Was geht in den Kurven Maximum fragt
sich Steffen und genauso maximal testet er das ganze an. Letzte Rille
bremsen, ja was macht das Heck, ach gut bricht nach da aus bei
Fullspeed, na dann lenken wir doch mal ganz cool dahin und weiter aufs
Gas! Egal wo man Steffen sieht, diese Situationen sind bei Steffen im
Training an der Tagesordnung, im Rennen geht es dann meist noch
schneller aber auch sauberer zu Werke, so bleibt klar Rang 1 im
Training mit 1.30.035 und danke noch für das erschrecken der
Kameraleute!! da waren alle plötzlich hellwach bei Posten 19!
Nach dem am Samstagabend bei der NSU Party von Gudrun und Wolfgang schön gefeiert wurde, hieß es wieder ab in das Bett und später Start der vier luftgekühlten Zylinder zum Rennlauf 1, der meist Tageswertungsentscheident sein kann!
Los ging es mit Wolfgang Marx, er konnte sich zum Training sogar um etwa 9 Sekunden steigern und holte das beste aus seinem Leihmotor heraus. Mit diesem Manko machte er 1.44.769 Bestzeit möglich und lief lässig und locker mit einer Gesamtzeit von 5.18.599 im Ziel auf Rang 12 ein.
Wiederum einen Tick schneller Pit Schabacker. Er war aber am morgen mit 1.43.871 extrem zügig unterwegs und sicherte sich so deutlich seine Platzierung mit früher Laufbestzeit für Ihn. Streng nach dem Motto der frühe Vogel fängt den Wurm rast Pit im TT auf 5.12.664 und sichert sich Rang 11.

Pit Schabacker führt die Meute der NSUs auf der Rückführung an mit NSU Flagge
Roman Szott konnte sich gegen die Angriffe von Pit behaupten und fixierte Wolfgang Schwalbe an, der aber hier noch einen Tick schneller zu Werke gehen konnte als Roman. Roman fuhr mit 1.41.062 Laufbestzeit, Wolfgang Schwalbe konterte mit 1.40.768. Das ganze geschah den ganzen Tag hinüber denkbar knapp, aber Wolfgang behielt die Oberhand und somit das bessere Ende für sich, mit 5.04.692 Gesamt, Roman folgte mit 5.08.849 einen Rang dahinter auf Position 10.
Leo Rabus konnte da schon wieder deutlich mehr, er war absolut gleichmäßig und schnell unterwegs. Mit drei 1.39 iger Zeiten festigte er sich ganz klar die achte Position mit einer Gesamtzeit von 4.59.311 ließ er die fünf Minuten Schallmauer knapp hinter sich! Trotz fast Abflug wegen steiniger Piste in Lauf 2 eine starke Leistung!
Walter Voigt rast gerade mit Karl Heinz Meurer im Nacken zu immer neuen Bestleistungen, so auch hier in Homburg. Mit 1.37.748 verbesserte er seine Zeit aus dem Jahr 2009 gar um ganze 10 Sekunden, na das kann sich doch wohl sehen lassen, Walter war sehr zufrieden, er testet das Limit von Auto und sich selber, was man im Zuschauer S deutlich feststellen konnte. Die Gesamtzeit zeigte sich zum Schluss mit 4.54.774 und einem tollen siebten Rang.
Zielkurve im Regen in Lauf 1 Jochen Schittenhelm ich sage normal...
Dann folgt wie gesagt Karl Heinz Meurer, der mit Homburg den klaren und starken Auftritt vom Iberg nur bestätigte, klasse Fahrt, egal wo man Karl Heinz sah, rund aber immer knapp unter dem Limit bezifferte sich seine Bestzeit auf 1.34.034, absolut stark, Rang 6 mit einer Gesamtzeit von 4.47.565!
Einen Hauch schneller Thomas Krystofiak der seinen NSU 1200c immer mehr das Rennen lernt. Die große NSU Familienlimosine kommt so mal richtig in Schwung und wird ganz in die Nähe der Podestränge getrieben. Thomas setzt die Fahrt im großen NSU klasse um und jagt das rote Geschoss auf eine Bestzeit von 1.34.033, damit war er im letzten Rennlauf eine hundertstel Sekunde schneller als Karl Heinz Meurer, die Gesamtzeit belauft sich so auf 4.45.681, Rang 5 hervorragend!
Deutlich schneller Jörg Davidovic. Er fuhr sauber und gleichmäßig schnell, alle drei Läufe zeigen 1.32 iger Zeiten, er hatte so gut Abstand nach vorn und nach hinten und konnte so unauffällig aber sauschnell wie immer auf Rang 4 in diesem Fahrerfeld rasen. Mit 4.36.378 sicherte er sich locker diese Position!

Jörg Davidovic war sehr zu Frieden, er entwickelt in die richtige Richtung
Dann Uwe Schindler. Er fing mit 1.32.075 an, biss aber immer mehr die Zähne zusammen und gab mächtig Gas, er konnte sich so auf hervorragende 1.29.972 steigern, damit war er ganz deutlich dritter und das wie erinnern uns auf einer Strecke die er nicht so gern in Angriff nimmt, dafür war es erste Sahne, 4.31.668 Gesamtzeit, klasse Ausbeute!
Rang 2 machte Jochen Schittenhelm locker klar. Zum Training fand er ganz anders wie sonst glatte drei Sekunden, damit überraschte er die Konkurenz, er brannte drei schnelle 1.29 iger Zeiten in den Homburger Asphalt, die beste derer belief sich auf 1.29.010, damit war er ganz klar der zweite Mann auf dem Podest und macht immer weiter klar, Top 3 nur über mich! Eines kann ich sagen, mehr geht nicht fahrerisch wahnsinn, Gesamtzeit: 4.27.665!
Den ersten Rang sicherte sich Steffen Hofmann. Fahrkunst per Excellence, die Bremspunkte trainierte er am Samstag im Training, der Rest geht wie von Geisterhand beflügelt. Jetzt im Rennen rund sauber und extrem schneller Fahrt unterwegs brannte er in Lauf 2 1.28.233 in den Asphalt. Lauf 3 wäre noch schneller gegangen doch ein abgefallener Zündungsteuergerät Zentralstecker in der Zielkurve ließ nur noch ein ausrollen auf 1.28.382 zu, ist doch Wahnsinn oder! Gesamtzeit 4.25.330 und der Tagessieg für den Bamberger Haudegen, herzlichen Glückwunsch.
So fliegt Steffen in Training durch den Dschungel der Leitplanken
Wahnsinn......
Diese engen Platzierungen halten die Meisterschaft zum Titel im Jahr 2010 sehr interessant, mal gewinnt Uwe, dann wieder Steffen und immer dazwischen, davor oder dahinter Jochen Schittenhelm, klasse Saison auf allen Plätzen eng und spannend, weiter so am Hauenstein in knapp drei Wochen!