Bergrennen Hauenstein 2010
Lauf 7 zum NSU Bergpokal

Endlich
wieder die alte Power, der Renner von Bernhard Neuner
Edgar Reich, der bei Bernhard Neuner einen Nockenwellenschaden nach dem
Ibergrennen feststellte und diesen beheben konnte ermöglichte Ihm
wieder das rennen , so konnte es für Bernhard nun wieder Feuer frei heißen,
mit allen Drehzahlbereichen, Bernhard war froh darüber das der TT wieder lief
und stellte ihn gleich mit 2.36.737 auf Rang 11 ab!
Nun zu Detlef Schmidt, der zu meiner ganz besonderen Freude mit neu
aufgebautem Auto wieder mit am Start stehen konnte, aber erst einmal am
Trainingstag eine Funktionsprüfung vornehmen musste, da er mit neu
gerichteter Karosse und neuen Achsen erst testen musste ob der Prinz wieder
dahin fährt wohin er soll! Er tat es hervorragend, versagte nur leider die
ganz oberen Drehzahlen, aber trotz allem, Detlef ist wieder dabei und mit
2.33.883 auf Rang 10.

Starkes Auto ,schneller Fahrer, da passt alles Jörg Davidovic
Leonhard Rabus konnte das ganze noch einen Tick besser und stellte seinen TT
mit 2.32.818 ganz knapp vor Detlef auf Position 9 ab, konnte aber leider nur
drei Trainingsläufe von vier fahren, da sich ein Teil an der Zündung gelöst
hatte, welches aber kein Problem darstellte!
Lukas Hofmann fährt extrem stark mit dem Ihm zur Verfügung stehenden
Material. Er versteht es ganz klar, genau wie der Rest der Familie, immer das
beste aus allem zu machen, so auch hier, mit 2.29.09 absolute Mitte mit satt
Abstand nach vorn und nach hinten mit dem Auto von Vater Gerhard, Rang 8
klasse unterwegs!

Gipfelstürmer Horst Fleischer im zweiten Trainingslauf
Horst Fleischer macht mit seiner orangen Rakete noch einiges mehr möglich,
der Antritt dieses Autos ein Wahnsinn, dazu ein Mann der leider aus arbeitstechnischen
Gründen nur sehr selten zum Fahren kommen kann in 2010, trotzdem immer stark
unterwegs ist, so auch hier, mit 2.24.678 rast er auf den siebten Rang mit
Blickrichtung nach vorn!
Mit ähnlicher Technik in der Langnase NSU 1200c ausgestattet macht Thomas
Krystofiak immer positiv von sich reden. Er powert mit der NSU
Familienlimosine hier in das vorderste Feld und stellt den einzigartigen
Renner so auf Platz 6 ab mit 2.24.619!

So kann man auch den großen NSU im Renntrimm bewegen Thomas Krystofiak
Immer stark mit von der Partie auch Jörg Davidovic das ist ganz klar! Er
kehrt hier an die Stelle der Saison 2010 zurück, an der er vor einem Jahr
seinem Prinz das fliegen lernte, trotzdem hart am Gas mit forscher Fahrt
stellt er das weiße Geschoss mit 2.23.748 auf Trainingsposition 5 ab!

Immer auch für ganz vorn gut Jörg Höber hier mit Frontspoiler unterwegs

Trainingslauf 1, so schaut er bei Steffen Hofmann in der künstlichen Schikane aus!!

Endlich wieder am Start, Detlef Schmidt nimmt den 2 Rennlauf mit Regenreifen in Angriff
Nun stürzen wir uns nach einem gelungenen Abend in das
aktuelle
Renngeschehen bei dem die NSU Treter wettertechnisch am besten
wegkommen sollten. Der erste morgendliche Lauf komplett trocken, der
zweite zur Hälfte trocken, aber im oberen Wald also etwa zu 50 Prozent
feucht bis nass!
Wolfgang Schwalbe konnte noch glatte drei Sekunden zum Training locker
machen und stellte seinen NSU mit 2.36.784 im obigen Ziel ab, mit
einer Gesamtzeit von 5.17.823 aus zwei Läufen resultierend lief er auf
Klassenrang 13 ein!
Einen Hauch in jedem Rennlauf schneller Bernhard Neuner, er behielt
über Wolfgang ganz knapp die Oberhand und steuerte mit einer Laufzeit
von 2.36.705 den TT auf eine Gesamtzeit von 5.17.412, das war Rang 12.

Lukas Hofmann holt das Maximum aus diesem Prinzen
Roman Szott steigert sich wie im Training beschrieben meist noch
deutlich und bringt so eine 2.34.856 zu Tage. Diese schöne Zeit bringt
ihm einen ganz klaren Vorsprung gegenüber Bernhard und Wolfgang ein,
Endresultat ist mit 5.15.327 eine elfte Position in diesem Feld!
Detlef Schmidt, der für den Polizeiverein Berlin an den Start rollt
war dieses alles gar keine Problem, er war froh das sein Prinz bei
einem Crasch in einem anderen Rennen wieder das rollen gelernt hatte
und bis auf höchste Motordrehzahlen klaglos funktionierte. Zu dem
ließ er relativ locker angehen, denn in Osnabrück und in Mickhausen
will er das Starterfeld erneut bereichern mit dem Bandsch TT. Hier
bildet er mit 2.31.794 seine Bestzeit, Gesamt: 5.12.169 Rang 10!

Leo Rabus rast knapp vor dem Wolkenbruch dem Ziel entgegen..............
Leo Rabus konnte sich dieses mal zum Training sehr gut steigern und
kracht schon am frühen morgen eine 2.30.229 in den noch kalten
Asphalt, damit konnte er sogar fast Lukas Hofmann schlagen, der mit
2.30.153 konterte. Bei den wiedrigen Verhältnissen im zweiten Lauf
um die frühe Nachmittagszeit herum behielt aber Lukas die Oberhand,
Leo fuhr auf 5.07.273 Gesamtzeit mit Rang neun, Lukas Hofmann lief
sehr gut gefahren auf Position acht ein mit 5.02.457 Gesamtzeit!

Roman findet in den Rennläufen noch reichlich Zeit, so wundert sich oft die Konkurenz
Auch Thomas Krystofiak und Horst Fleischer duellierten sich mit den
beiden Einspritzer Wagen das es eine Wohltat war dem zu zu schauen und
vor allem zu hören! Horst war im trockenen am morgen klar der
schnellere Mann mit 2.22 zu 2.24 Thomas, im zweiten Lauf wendete sich
das Blatt, Thomas auf halbnasser Piste mit 2.27.200 und Horst im
Konter mit 2.28.009, Horst behielt aber im Gesamtklassement knapp die
Führung mit 4.50.137 gegenüber Thomas mit 4.51980 so wurden Rang 6
und 7 im starken Zweikampf herausgefahren!
Jörg Davidovic steigerte sich ebenfalls auf eine starke 2.21ziger
Trockenzeit und konnte so dem Jörg Höber mit 2.20 knapp auf die Pelle
rücken, wie gesagt bei allen Platzierten harte Fights auf allen
Plätzen. Der halbnasse Lauf endete dann für Jörg Höber mit 2.26.992,
wieder denkbar knapp vor Jörg Davidovic mit 2.27.152. Beide waren
absolut sehenswert unterwegs, vor beiden Jörgs muss man den Hut ziehen
mit 4.48.650 bleibt Herr Davidovic Rang sechs während Herr Höber sich
mit 4.47.029 knapp davor auf Rang 4 flüchtet!

Immer stark, hier Trainingsschnellster Jochen Schittenhelm
Jochen Schittenhelm rast wieder brachial auf die dritte Position. Im
ersten Lauf schließt er an das Training an und zeigt schnell
mit 2.17.658 sein Limit auf. Auch Steffen Hofmann findet in diesem
Lauf mit 2.17.268 das Ende seiner schnellen Fahrt. In Lauf 2 dann die
halbnassen Verhältnisse, Jochen setzte auf die sichere Regenreifen
Variante und Steffen wild wie man ihn kennt riskiert die ganze
Geschichte mit Slicks, die im unteren Streckenteil besser sein
mussten, aber im oberen Teil heiß genug sein sollten, um die Fahrt auf
feuchter Strecke zu bewerkstelligen! Das ganze funktionierte auch von
Steffens Seite aus sehr gut, er behielt mit Slicks bestückt deutlich
die Nase vorn mit 2.23.760 gegenüber Jochen ,der mit 2.26.992 kontern
konnte! So bildete sich bei Jochen die Gesamtzeit mit 4.44.504 für
Rang drei und mit Steffen und 4.41.028 Gesamt Rang 2. Dazu muss ich
sagen beide Kontrahenten absolut stark und auf letzter Rille unterwegs,
das steht fest, Glückwunsch an beide für die Podestbesetzung!

Hier absolut stark Uwe Schindler, verdienter Sieg
Dann kam aber das Phänomen hier am Hauenstein, Uwe Schindler und sein
NSU waren hier eine Macht. Bei Trockenheit stempelt Uwe lässig
neuen NSU Streckenrekord in die Piste mit 2.16.018 ein Wahnsinn,
dieses Auto hat unheimlich technisches Potenzial, welches aber Uwe
auch umzusetzen vermag, Wahnsinn! Was aber jetzt hier bei halbnasser
Piste passiert stellt für mich das Phänomen von Hauenstein 2010 da,
Uwe rast mit Regenreifen bei halbnasser Piste auf eine 2.19.830. , wir
erinnern uns Steffen 2.23 und Jochen 2.26 , die absolut bei allen
Verhältnissen das Maximum herausholen! Wahrscheinlich wäre noch ein
Tacken mehr gegangen, wenn Steffen doch auf Regenreifen zu Lauf 2
gestartet wäre, aber 2.19 zu fahren das wäre Hexerei! Uwe da hat wohl
absolut alles gepasst, fahrerisch und mit diesem Kraftpaket im Heck
rast Uwe Schindler allen davon auf eine wahnsinnige Gesamtzeit von
4.35.848, von dieser Stelle aus kann ich nur den Hut ziehen
Klassensieg!!

Wolfgang Schwalbe im sehr schönen TT fightet mit anderen um Zehntel Sekunden
In 14 Tagen heißt es auf zum nördlichsten Bergrennen der Nation nach
Osnabrück! Wer denkt der NSU Bergpokal kann im Norden nicht mit Startern
aufwarten, den muss ich leider enttäuschen, ganze 15 Prinzen stehen
im NSU Bergpokal an der Startlinie! Dazu gesellt sich in einer anderen
Klasse eine Goggomobil aus den Niederlanden mit 1300 er NSU Triebwerk
und sechs Gang Getriebe , also nichts wie auf nach Hilter- Borgloh in
knapp 14 Tagen!