Bergrennen Hauenstein 2010

 

                  Lauf 7 zum NSU Bergpokal

 

Das Bergrennen am Hauenstein in der wunderschönen bayrischen Rhön war auch dieses Jahr wieder Austragungsort zu einem Rennlauf im NSU Bergpokal. Das siebte Zusammenreffen der deutschen Bergelite sollte für Spannung sorgen! Das Wetter spielte am Trainingstag absolut mit, der Renntag war mit Starkregen belastet, doch die NSU Treter hatten glücklicherweise an diesem Tag die besten Verhältnisse für sich und kamen so relativ glimpflich, aber leider mit nur zwei Wertungsläufen davon! 162 Starter gingen insgesamt an den Start hier, wobei die NSU Fahrer mit 13 Startern wieder ein sehr großes Trüppchen bilden konnten und die Fans positiv überraschten, wie immer in dieser Saison!
Zweikämpfe im NSU Fahrerfeld waren an der Tagesordnung, egal ob vorn oder hinten platziert, überall gab es Konkurenz, die weiter nach vorne wollte!
So zum Beispiel mit Roman Szott und Wolfgang Schwalbe, Roman brachte seinen NSU auf eine Bestzeit von 2.38.914, wobei man ganz klar sagen muss, das er sich über weitere Läufe am Renntag immer noch sehr gut steigern kann, so war es vorerst Rang 13, Wolfgang Schwalbe konterte knapp besser mit 2.37.743 und behielt im Training so mit Rang 12 die Oberhand!

            

                                  Endlich wieder die alte Power, der Renner von Bernhard Neuner
Edgar Reich, der bei Bernhard Neuner einen Nockenwellenschaden nach dem Ibergrennen feststellte und diesen beheben konnte ermöglichte Ihm  wieder das rennen , so konnte es für Bernhard nun wieder Feuer frei heißen, mit allen Drehzahlbereichen, Bernhard war froh darüber das der TT wieder lief und stellte ihn gleich mit 2.36.737 auf Rang 11 ab!
Nun zu Detlef Schmidt, der zu meiner ganz besonderen Freude mit neu aufgebautem Auto wieder mit am Start stehen konnte, aber erst einmal am Trainingstag eine Funktionsprüfung vornehmen musste, da er mit neu gerichteter Karosse und neuen Achsen erst testen musste ob der Prinz wieder dahin fährt wohin er soll! Er tat es hervorragend, versagte nur leider die ganz oberen Drehzahlen, aber trotz allem, Detlef ist wieder dabei und mit 2.33.883 auf Rang 10.

         

          Starkes Auto ,schneller Fahrer, da passt alles Jörg Davidovic


Leonhard Rabus konnte das ganze noch einen Tick besser und stellte seinen TT mit 2.32.818 ganz knapp vor Detlef auf Position 9 ab, konnte aber leider nur drei Trainingsläufe von vier fahren, da sich ein Teil an der Zündung gelöst hatte, welches aber kein Problem darstellte!


Lukas Hofmann fährt extrem stark mit dem Ihm zur Verfügung stehenden Material. Er versteht es ganz klar, genau wie der Rest der Familie, immer das beste aus allem zu machen, so auch hier, mit 2.29.09 absolute Mitte mit satt Abstand nach vorn und nach hinten mit dem Auto von Vater Gerhard, Rang 8 klasse unterwegs!

        

                                   Gipfelstürmer Horst Fleischer im zweiten Trainingslauf


Horst Fleischer macht mit seiner orangen Rakete noch einiges mehr möglich, der Antritt dieses Autos ein Wahnsinn, dazu ein Mann der leider aus arbeitstechnischen Gründen nur sehr selten zum Fahren kommen kann in 2010, trotzdem immer stark unterwegs ist, so auch hier, mit 2.24.678 rast er auf den siebten Rang mit Blickrichtung nach vorn!


Mit ähnlicher Technik in der Langnase NSU 1200c ausgestattet macht Thomas Krystofiak immer positiv von sich reden. Er powert mit der NSU Familienlimosine hier in das vorderste Feld und stellt den einzigartigen Renner so auf Platz 6 ab mit 2.24.619!

  

      So kann man auch den großen NSU im Renntrimm bewegen Thomas Krystofiak


Immer stark mit von der Partie auch Jörg Davidovic das ist ganz klar! Er kehrt hier an die Stelle der Saison 2010 zurück, an der er vor einem Jahr seinem Prinz das fliegen lernte, trotzdem hart am Gas mit forscher Fahrt stellt er das weiße Geschoss mit 2.23.748 auf Trainingsposition 5 ab!

Mit von der Partie auch wieder Jörg Höber, der auch immer für ganz vorne gut sein kann und einiges aus dem NSU herauskitzelt! Nun meiner Meinung nach mit optimaler Fahrwerksaustattung unterwegs feuert er mit dem Einfalt RS zu 2.21.248 und bildet mit Jörg Davidovic eine Blockade für alle anderen nach ganz vorne, Rang 4.  
Nun zur Top drei des Jahres, die bei jedem Rennen immer stark unterwegs sind und unglaubliche Zeiten in die verschiedenen Strecken stanzen, die immer nah am absoluten NSU Streckenrekord sind!

        

              Immer auch für ganz vorn gut Jörg Höber hier mit Frontspoiler unterwegs

Heute fangen wir mal mit Uwe Schindler an, der den starken KWR Rennwagen mit hervorragend gefahrenem 2.18.833 auf den dritten Trainingsrang stellt. Bei Uwe weiß man nur nie ganz genau ob das schon das Ende der berüchtigten Fahnenstange für den Renntag bedeutet an Zeiten, man durfte gespannt sein erst mal Rang 3!

     

    Trainingslauf 1, so schaut er bei Steffen Hofmann in der künstlichen Schikane aus!!

Steffen Hofmann fährt immer Full Attack, so auch hier im Training in Hauenstein, er will wissen was geht, kitzelt immer das machbare aus seinen technischen Möglichkeiten heraus und setzt das ganze wirklich eins zu eins in das optimale um, das ganze reicht hier in Hausen für eine 2.17.875 und den zweiten Trainingsrang!

  

Die Top Position belegt hier Jochen Schittenhelm für den absolut das gleiche gilt wie für Steffen Hofmann! Immer mit allem Vorwärtsdrang dem Ziel entgegen, immer durch die Kurven wie ein Besärker, aber dabei steht's im Hinterkopf, das Prinzle muss  heil wieder mit in die Heimat nach Nürtingen bzw. Burgebrach, mit 2.17.866 stellt Jochen den Wagen auf der Pole Position ab, stark!

Am Abend fand dann eine wunderschöne und gesellige CBC Party statt, bei der natürlich auch alle NSU Fahrer nicht fehlen durften. Besonderen Dank für dieses besondere Event gilt natürlich Rüdiger Julius Bernhardt und dem Team von ihm, die das ganze in ihren Räumlichkeiten bestens durchführten! Vielen Dank von uns allen!!!  

     

    Endlich wieder am Start, Detlef Schmidt nimmt den 2 Rennlauf mit Regenreifen in Angriff

 

Nun stürzen wir uns nach einem gelungenen Abend in das aktuelle 
Renngeschehen bei dem die NSU Treter wettertechnisch am besten 
wegkommen sollten. Der erste morgendliche Lauf komplett trocken, der 
zweite zur Hälfte trocken, aber im oberen Wald also etwa zu 50 Prozent 
feucht bis nass!
Wolfgang Schwalbe konnte noch glatte drei Sekunden zum Training locker 
machen und stellte seinen NSU mit 2.36.784 im obigen Ziel ab, mit 
einer Gesamtzeit von 5.17.823 aus zwei Läufen resultierend lief er auf 
Klassenrang 13 ein!
Einen Hauch in jedem Rennlauf schneller Bernhard Neuner, er behielt 
über Wolfgang ganz knapp die Oberhand und steuerte mit einer Laufzeit 
von 2.36.705 den TT auf eine Gesamtzeit von 5.17.412, das war Rang 12.

 

   Lukas Hofmann holt das Maximum aus diesem Prinzen


Roman Szott steigert sich wie im Training beschrieben meist noch 
deutlich und bringt so eine 2.34.856 zu Tage. Diese schöne Zeit bringt 
ihm einen ganz klaren Vorsprung gegenüber Bernhard und Wolfgang ein, 
Endresultat ist mit 5.15.327 eine elfte Position in diesem Feld!


Detlef Schmidt, der für den Polizeiverein Berlin an den Start rollt 
war dieses alles gar keine Problem, er war froh das sein Prinz bei 
einem Crasch in einem anderen Rennen wieder das rollen gelernt hatte 
und bis auf höchste Motordrehzahlen klaglos funktionierte. Zu dem 
ließ er relativ locker angehen, denn in Osnabrück und in Mickhausen 
will er das Starterfeld erneut bereichern mit dem Bandsch TT. Hier 
bildet er mit 2.31.794 seine Bestzeit, Gesamt: 5.12.169 Rang 10!

   

   Leo Rabus rast knapp vor dem Wolkenbruch dem Ziel entgegen..............


Leo Rabus konnte sich dieses mal zum Training sehr gut steigern und 
kracht schon am frühen morgen eine 2.30.229 in den noch kalten 
Asphalt, damit konnte er sogar fast Lukas Hofmann schlagen, der mit 
2.30.153 konterte. Bei den wiedrigen Verhältnissen im zweiten Lauf 
um die frühe Nachmittagszeit herum behielt aber Lukas die Oberhand, 
Leo fuhr auf 5.07.273 Gesamtzeit mit Rang neun, Lukas Hofmann lief 
sehr gut gefahren auf Position acht ein mit 5.02.457 Gesamtzeit!

    

    Roman findet in den Rennläufen noch reichlich Zeit, so wundert sich oft die Konkurenz


Auch Thomas Krystofiak und Horst Fleischer duellierten sich mit den 
beiden Einspritzer Wagen das es eine Wohltat war dem zu zu schauen und 
vor allem zu hören! Horst war im trockenen am morgen klar der 
schnellere Mann mit 2.22 zu 2.24 Thomas, im zweiten Lauf wendete sich 
das Blatt, Thomas auf halbnasser Piste mit 2.27.200 und Horst im 
Konter mit 2.28.009, Horst behielt aber im Gesamtklassement knapp die 
Führung mit 4.50.137 gegenüber Thomas mit 4.51980 so wurden Rang 6 
und 7 im starken Zweikampf herausgefahren!
Jörg Davidovic steigerte sich ebenfalls auf eine starke 2.21ziger 
Trockenzeit und konnte so dem Jörg Höber mit 2.20 knapp auf die Pelle 
rücken, wie gesagt bei allen Platzierten harte Fights auf allen 
Plätzen. Der halbnasse Lauf endete dann für Jörg Höber mit 2.26.992, 
wieder denkbar knapp vor Jörg Davidovic mit 2.27.152. Beide waren 
absolut sehenswert unterwegs, vor beiden Jörgs muss man den Hut ziehen 
mit 4.48.650 bleibt Herr Davidovic Rang sechs während Herr Höber sich 
mit 4.47.029 knapp davor auf Rang 4 flüchtet!

           

             Immer stark, hier Trainingsschnellster Jochen Schittenhelm
Jochen Schittenhelm rast wieder brachial auf die dritte Position. Im 
ersten Lauf schließt er an das Training an und zeigt schnell  
mit 2.17.658 sein Limit auf. Auch Steffen Hofmann findet in diesem 
Lauf mit 2.17.268 das Ende seiner schnellen Fahrt. In Lauf 2 dann die 
halbnassen Verhältnisse, Jochen setzte auf die sichere Regenreifen 
Variante und Steffen wild wie man ihn kennt riskiert die ganze 
Geschichte mit Slicks, die im unteren Streckenteil besser sein 
mussten, aber im oberen Teil heiß genug sein sollten, um die Fahrt auf 
feuchter Strecke zu bewerkstelligen! Das ganze funktionierte auch von 
Steffens Seite aus sehr gut, er behielt mit Slicks bestückt deutlich 
die Nase vorn mit 2.23.760 gegenüber Jochen ,der mit 2.26.992 kontern 
konnte! So bildete sich bei Jochen die Gesamtzeit mit 4.44.504 für 
Rang drei und mit Steffen und 4.41.028 Gesamt Rang 2. Dazu muss ich 
sagen beide Kontrahenten absolut stark und auf letzter Rille unterwegs, 
das steht fest, Glückwunsch an beide für die Podestbesetzung!

    

     Hier absolut stark Uwe Schindler, verdienter Sieg


Dann kam aber das Phänomen hier am Hauenstein, Uwe Schindler und sein 
NSU waren hier eine Macht. Bei Trockenheit stempelt Uwe  lässig 
neuen NSU Streckenrekord in die Piste mit 2.16.018 ein Wahnsinn, 
dieses Auto hat unheimlich technisches Potenzial, welches aber Uwe 
auch umzusetzen vermag, Wahnsinn! Was aber jetzt hier bei halbnasser 
Piste passiert stellt für mich das Phänomen von Hauenstein 2010 da, 
Uwe rast mit Regenreifen bei halbnasser Piste auf eine 2.19.830. , wir 
erinnern uns Steffen 2.23 und Jochen 2.26 , die absolut bei allen 
Verhältnissen das Maximum herausholen! Wahrscheinlich wäre noch ein 
Tacken mehr gegangen, wenn Steffen doch auf Regenreifen zu Lauf 2 
gestartet wäre, aber 2.19 zu fahren das wäre Hexerei! Uwe da hat wohl 
absolut alles gepasst, fahrerisch und mit diesem Kraftpaket im Heck 
rast Uwe Schindler allen davon auf eine wahnsinnige Gesamtzeit von 
4.35.848, von dieser Stelle aus kann ich nur den Hut ziehen 
Klassensieg!!

     

      Wolfgang Schwalbe im sehr schönen TT fightet mit anderen um Zehntel Sekunden


In 14 Tagen heißt es auf zum nördlichsten Bergrennen der Nation nach
Osnabrück! Wer denkt der NSU Bergpokal kann im Norden nicht mit Startern
 aufwarten, den muss ich leider enttäuschen, ganze 15 Prinzen stehen 
im NSU Bergpokal an der Startlinie! Dazu gesellt sich in einer anderen 
Klasse eine Goggomobil aus den Niederlanden mit 1300 er NSU Triebwerk 
und sechs Gang Getriebe , also nichts wie auf nach Hilter- Borgloh in 
knapp 14 Tagen!