Automobilslalom Hagen 2005

Am 20.März fand auf der Kartbahn in Hagen der erste Meisterschaftslauf zur Deutschen Slalommeisterschaft Region Mitte statt.Alle waren natürlich auf die spannende Auseinandersetzung in der Klasse H1300 gespannt zwischen Theo Grewe auf seinem NSU TT und Bernd Schöler auf seinem schnellen Simca Rallye 3.

                                                                       

Beide Piloten hatten sich neue Reifen(Slicks) zugelegt und so nutzte man den Trainingslauf die Reifen etwas anzufahren.Im ersten Wertungslauf legte Theo mit einem leicht übersteuerndem Auto in den Schikanen eine 1:35.36 vor.Die Reifen kamen bei den Außentempraturen leider nur schwer auf Tempratur.Bernd konterte mit seinem Simca mit 1:34.53 in bestechend sauberer und schneller Fahrt.Theo der sich über den Winter mal wieder ein neues Triebwerk gebaut hatte, war sehr zuversichtlich und setzte im letzten Trainingslauf alles auf eine Karte und fuhr eine 1:34.74.Bernd wußte das er fehlerfrei und zugleich schnell fahren mußte, um den Klassensieg zu erringen.Er konterte mit einer 1:34.77 trotz eines wilden Drifts kurz vor dem Ziel.Die 8 VW Polos in der Klasse hatten teilweise mit technischen Problemen und mit Ausritten zu kämpfen,sie blieben an diesem Sonntag gegen die Hecktriebler chancenlos.     

                              

Mit einer Gesamtzeit von 3:09.30 wurde Bernd Schöler elfter in der Gesamtwertung,denkbar knapp vor Theo Grewe mit 3:10.10 Sekunden,er folgte auf Gesamtrang 12.

 

Die große Hubraumklasse bis und über 2Liter Hubraum war sehr gut besetzt.Etwa 12 schnelle Kadett C stritten mit einem Escort RS 2000 um die Plätze.Claus Gerlach aus dem hohen Norden angereist gewann mit seinem infernalisch starkem C Kadett16v  mit einer Gesamtzeit von 3:01.32 vor Stefan Faulhaber der mit einem 2Liter 8Ventiler Kadett seines Vereinskameraden Sebastio Pagano angereist war mit 3:01.60 so Gesamtrang 2.Dicht gefolgt von Friedel Rezun auf Kadett C 16V und Frank Borkowski auf Kadett C 8 V,der mit 1:29.57 die schnellste Einzelzeit des Tages fuhr,aber Aufgrund einer Pylone(3Strafsekunden)nur Rang 4 belegte.Eine Augenweide für die Fans war mal wieder die Fahrt von Olaf Jäntsch auf seinem C-Coupe 16V,der sich radikal in die Herzen der Zuschauer fuhr,aber leider mit einer offenen Haube und einer defekten Benzinpumpe nur Klassenrang 5 belegen konnte.

In der großen Hubraumklasse gewann überraschend Gerold Schneider auf seinem City Kadett mit 2,4Liter Phase 3 Triebwerk vor dem mehrfachem deutschen Slalommeister Stefan Kunze auf seinem BMW M3 e 30,der aber mit gefallenen Hütchen zu kämpfen hatte