Automobilslalom des Ac Gunzenhausen
27 April 2008
Nun war es endlich wieder soweit, der Ac Gunzenhausen konnte nach Wasgau und Ansbach den wohl dritten Lauf zur bayrischen NAVC Slalommeisterschaft austragen. Austragungsort war eine abgesperrte Straße mit einem anspruchsvoll gesteckten Pylonenwald, man brauchte hier nicht nur Motorenpower. Gute Reflexe am Lenkrad waren genauso gefragt wie sehr gut abgestimmte Fahrwerke und eine gehörige Portion Mut!

Christian Link auf dem spektakulären Weg zum Klassensieg!
In der verbesserten Klasse bis 1150 Kubik rollten sechs Fahrzeuge an die Startlinie, Christian Link im VW Polo ließ hier nichts anbrennen, mit einer Bestzeit von 40.65 fuhr er hier deutlich zum Sieg. Bei den Zuschauern blieb wohl kein Auge trocken, so wehement scheuchte Christian das VW Modell über den Parcour.

Der Abarth hatte leider dieses Mal etwas Pech es flogen zu viele Hütchen
Auf Rang drei dann schnellster, aber auch einziger NSU in dieser Klasse, Reinhold Link zeigte den zwei schnellen Fiat Abarth und einem Polo deutlich die sechs Rückleuchten. Dieses endete mit einer Fahrtzeit von 58.75, in dieser Zeit waren aber 15 Sekunden Strafzeit durch mehrere Pylonen enthalten.

Auch bei Reinhold Link flogen drei Pylonen, trotzdem Klassenrang 3!
Noch schlimmer erwischte es den schnellen Abarth von Michael Feyl und Jochen Stengl, sie schmissen ebenfalls reichlich Pylonen und in Wertungslauf 2 gab es für beide dann ein ADW Ergebnis, das bedeutete Rang 4 und 5!

Auch der aktuelle NAVC Bergmeister 2008 Peter Maurer machte ein Abstecher
zum Slalomrennen nach Gunzenhausen!
In der Klasse bis 1300 Kubik der verbesserten Fahrzeuge standen dann sechs schnelle NSU TT vier starken VW Polo gegenüber. Auf Rang acht kam Christian Zollner im bildschön hergerichteten NSU TT mit einer Fahrzeit von 43.71 in das Ziel. Er ist relativ neu im NAVC Slalomsport aber sehr schnell unterwegs!

Klassenzweiter in Super Polo Josef Turban
Wieland Koch, der mehrfache Bayrische Berg und Slalommeister steuerte mit 42.25 sein weißes NSU Geschoss auf Rang 7 in diesem Feld. Mit 41.18 konnte dieses Helmut Kunz im Miller NSU noch besser. Er fuhr im zweiten Durchgang seine schnellste Zeit und sicherte sich so Klassenrang 5.

Christian Zollner schlägt sich beachtlich gut in der bayrischen Slalomszene
Rang vier mit 40.89 an Richard Rötzer mit seinem bekannten gelben Renner, mit dem er auch zum DSF Tracktest antrat und Bestzeit auf diesem Parcour setzen konnte, egal ob Mitsubischi EVO oder Porsche und BMW Modelle, keiner konnte die magische Zeit des schnellen Bayern in seinem gelben Renner unterbieten!

Helmut Kunz in seinem bewährten Slalom und Berg Renner auf Klassenrang 5
Mit 40.81 war Karl Heinz Thiel in seinem wirklich bildschönen NSU TT noch etwas schneller unterwegs, er konnte mit diesem Platz den dritten Platz belegen und so einen verdienten Pokal einheimsen! Auf Rang 2 Josef Turban im schnellen Polo 1 mit 40.48.

Ein bildschönes Auto, bewegt vom NSU Experten Karl Heinz Thiel

Richard Rötzer auf dem Weg zu Platz 4 in seinem bekannten Renner
Der Klassensieg ging dann an Sebastian Koch im schnellen NSU TT seines Vaters Wieland. Egal wo Sebastian auftaucht er ist infernalisch schnell unterwegs, man merkt das er jahrelang erfolgreich im Kartsport unterwegs war. Da dem NSU ja bekanntlich Kart-ähnliche Fahreigenschaften nachgesagt werden, konnte Sebastian das auch bestens umsetzen, mit 40.25 sec kassierte er nicht nur den Klassensieg sondern auch den Gesamtsieg der Tourenwagen, selbst die schnellen Kadett C-Coupe und BMW schafften es in den nächst höheren Klassen nicht diese Zeit zu knacken!

Sebastian Koch schlug alle Tourenwagen, Klassen und Tourenwagengesamtsieg
und das im Jahr 2008! auf NSU TT
Danke für die klasse Bilder wieder an Ralph Goppelt von www.racing-and-tuning.com !