Bergrennen Wolsfeld 2005

 

                                                      1.Lauf DMSB NSU Bergpokal 2005

 

Die 1640 Meter lange Bergrennstrecke in der Eifel mit ihren drei Spitzkehren ,ist wie immer ein Highlight im Bergrennkalender .Es ist eine absolute Fahrerstrecke ,die auch oft von heimischen Slalompiloten angenommen wird.

Für die sieben NSU TT , die zum ersten Rennlauf 2005 in Wolsfeld genannt haben ist diese Rennstrecke natürlich ein gefundenes Fressen ,da die NSU TT dort ihre hervorragende Traktion ausspielen können.

Im Training überraschte Walter Fassbender mit Fahrzeiten um 1,18 Minuten ,der diesen Berg sehr mag. Somit markierte er am Trainingssamstag gleich die NSU Bestzeit. Er kannte die Strecke natürlich aus den Jahren zuvor und konnte so seine Streckenkenntnis bestens umsetzen. Steffen Hofmann , wie immer schnell unterwegs folgte knapp dahinter ebenfalls mit einer 1,18 er Fahrzeit im dritten Trainingslauf. Jürgen Lätsch überraschte positiv und stempelte ebenfalls eine 1,18.699 in den Asphalt. So lagen schon einmal 3 schnelle TT innerhalb einer Sekunde. Jochen Schittenhelm , Uwe Schäf und Guido Sälzer folgten mit schnellen 1,19 er Zeiten. Matthias Klemm tauchte erfreulicherweise mit seinem Youngtimer NSU TT auf, um als Gaststarter im Pokal teil zu nehmen. Er fuhr eine schnelle 1,20er Zeit und das mit einem Auto das nach dem Youngtimer Reglement aufgebaut ist und das Fahrzeug somit noch die komplette Innenausstattung enthält und folglich ein paar Kilogramm schwerer sein müsste als die Bergrennfahrzeuge. So lagen alle NSU TT nur 2 Sekunden auseinander. Spannung war somit für den Rennsonntag vorprogrammiert!!

                              

                                                             Jochen Schittenhelm in der Bitkurve Wolsfeld 2005

 

Die Strecke war am Rennsonntag zum Glück wieder trocken, obwohl es Nachts kräftig geregnet hatte. Steffen Hofmann trumpfte wie so oft , wieder voll auf und fing im vierten Wertungslauf noch Jürgen Lätsch ab ,der nach drei Läufen  knapp in Führung gelegen hatte. Steffen fuhr mit 1,16.921 NSU Bestzeit und markierte mit einer Gesamtzeit von 5,11.695 knapp Rang 1!! Jürgen Lätsch diese Wochenende glänzend aufgelegt verpaßte um 3 zehntel Sekunden haarscharf den Klassensieg. So ergab sich eine Gesamtzeit für Ihn mit 5,11.990. Ein zu langer Schaltvorgang zum Beispiel kann so schon über Sieg und Rang 2 entscheiden. Uwe Schäf mochte das Kurvenlabyrinth von Wolsfeld sehr und fuhr mit 5,14.510 mit seinem neuen Fahrwerk prompt auf Position 3 was eine klasse Leistung war. Jochen Schittenhelm mit 3 Zehntel Sekunden Rückstand auf Uwe Schäf (Gesamtzeit 5,14.822) folgte auf dem vierten Rang. Er sagte Ihm würden ehr so lang gezogene Power bis Mutkurven liegen doch trotzdem Gesamtrang 4. Walter Fassbender der seine 1,18 er Trainingszeiten sogar mit rutschender Kupplung bestätigen konnte folgte so mit einer Gesamtzeit von 5,16.649 auf Klassenrang 5. Matthias Klemm ebenfalls mit hohen 1,18er Fahrzeiten folgte mit dem schweren Fahrzeug und Rundstreckenreifen mit einer Gesamtzeit von 5,18.820 dicht auf Rang 6.Guido Sälzer hatte es mit seiner zu langen Achsübersetzung auf der verwinkelten Bergrennstrecke etwas schwerer und folgte auf Rang 7 mit einer Gesamtzeit von 5,20.747.

Die schnellste NSU Einzelzeit von Steffen Hoffmann lag somit nur eine Sekunde hinter der schnellsten Polo 8 Ventiler Zeit zurück, wobei die frontgetriebenen Powerpolos über bis zu 160 Pferdestärken und ein höheres Basisgewicht verfügen

                                                      

                                                                            Mathias Klemm bei der Anfahrt auf die Bitkurve