Bergrennen Unterfranken 2005

 

                                                          7. Lauf DMSB NSU Bergpokal 2005

 

                                                                       Die Wasserschlacht

 

Das diesjährige Bergrennen in Eichenbühl, nähe Miltenberg in Unterfranken stand wettermäßig unter keinem guten Stern. Es regnete beide Tage wie aus Kübeln und alle Rennfahrer konnten und mussten sich auf Regenreifen einstellen. Im Training fuhren alle NSU eigentlich sehr vorsichtig, da für den Rennsonntag trockenes Wetter vorausgesagt wurde. Die Ausnahme an diesem Trainingsamstag war Helmut Kunz,  er feuerte seinen TT durch den Regen, das es eine Freude war ihm zu zuschauen.

                              

                                              So endete ein bildschön auf gebautes Audi Coupe im ersten Traininglauf vor der Zielkurve im Graben

 

Mit 1.49 er Zeiten trainierte Helmut und lag somit 2 Sekunden vor der restlichen NSU Konkurenz , die es etwas lockerer angehen lies.

Doch die Wolkendecke in Eichenbühl blieb zwischen den Berggipfeln hängen und so regnete es die ganze Nacht und den ganzen Rennsonntag. Am morgen war die Strecke dann sogar noch zusätzlich in Nebelschwaden eingehüllt, schwierige Verhältnisse für alle Teilnehmer. Helmut Kunz, der schon am Rennsamstagdominierender Mann war, knallte auch am Sonntag noch schnellere Zeiten auf den sehr rutschigen Asphalt. Mit 1,45.39 fuhr er die NSU Regenbestzeit. Diese Zeit hätte sogar für eine annehmbare Platzierung in der 2 Liter klasse der verbesserten Tourenwagen gereicht. Mit einer Gesamtzeit von 5,19.79 fuhr er auf Rang 1 in der NSU Klasse.

                               

                                                                                     Helmut Kunz im Drift in der Zielkurve im ersten Rennlauf

 

Steffen Hofmann, der eigentlich schon fast als NSU Bergpokalmeister 2005 feststeht brauchte nicht mehr alles auf eine Karte setzen, glänzte aber trotzdem noch mit einer 1,47.86 was Gesamtrang 2 in dieser starken Klasse bedeutete. So sicherte er sich auf jeden Fall den diesjährigen Meistertitel 2005 mit einer Gesamtzeit von 5,28.03. Jochen Schittenhelm, der mit zwei schnellen 1,49 er Zeiten glänzte fuhr mit einer Gesamtzeit von 5,31.88 auf den hervorragenden dritten Platz in der mit 10 Startern gut besetzten NSU Klasse.

                                 

                                                                    Jochen Schittenhelm driftet in Lauf 1 ebenfalls gekonnt und schnell durch die Zielkurve

 

 

 

Horst Fleischer mit seinem schnellern Kuhnert -Racing  TT fuhr blitzsauber und schnell im Regen. Er kämpfte mit Jochen und Dino Eitel im Zehntelsekundenbereich um die Platzierungen 3 bis 5.

Horst fuhr ebenfalls 1,49 er Zeiten und driftete mit einer Gesamtzeit von 5,32.26 knapp hinter Jochen auf Platz vier. Dino Eitel der so denke ich die meiste Kilometererfahrung auf NSU Fahrzeugen hat, musste mit seinem schwächeren Reservemotor antreten, da ihm beim 500 Kilometerrennen auf dem Nürburgring an seinem Spitzenmotor ein Kolben in der dritten Rennrunde durchgebrannt war. Somit standen etwa 10 Pferdestärken weniger zur Verfügung, was er aber ebenfalls mit 1,49 er Zeiten hervorragend umsetzte und mit einer Gesamtzeit von 5,32.36 Rang 5 bedeutete.

                            

                                         Dino Eitel mit voll Speed in der berüchtigten Klinge,  der Zuschauerattraktion in Unterfranken

 

Uwe Schindler ebenfalls flott unterwegs mit 1,50er Zeiten fuhr mit einer Gesamtzeit von 5,35.38 mit drei Sekunden Abstand in der Gesamtzeit auf das vor Ihm hart kämpfende Trio auf Endrang 6.

Uwe Schäf der mit 1,54 er und 1,53 er Zeiten die Rennläufe absolvierte landete auf Gesamtrang 7 mit einer Zeit von 5,41.77. Detlev Schmidt, der morgens im Nebel mit einer 1,58 er Zeit etwas zu langsam, aber dafür sicher unterwegs war, steigerte sich enorm bis auf 1,51 und fuhr mit einer Gesamtzeit von 5,42.79 auf Klassenrang 8. Jürgen Lätsch, dem die Fahrerei im Regen nicht so liegt fuhr im ersten Rennlauf ebenfalls 1,58 und steigerte sich dann noch beachtlich auf eine 1,52.74, das bedeutete Klassenrang 9 mit 5,49.01 Gesamtzeit. So wird es im NSU Bergpokal noch mal richtig spannend, was die Ränge hinter Steffen Hofmann angeht. Jörg Höber konnte das Leistungsmanko auf den langen Geraden in Unterfranken gegenüber der Konkurenz nicht ganz ausgleichen, ich denke es stehen noch etwa 15 Ps weniger zur Verfügung als bei den meisten hier startenden NSUs. So fuhr er mit 1,57 er Zeiten auf Rang 10der Klasse mit einer Gesamtzeit von 5,55.38.

Zum Glück blieben an diesem Wochenende alle NSU Karossen ganz, was bei diesem Wetter und den nicht vorhandenen Auslaufzonen bei den meisten Bergrennen ja schon ein Grund zur Freude ist.

So kann man sich auf ein spannendes Finale beim Bergrennen in Mickhausen am 8/9 Oktober freuen, vor allem was die weiteren Gesamt Plazirungen hinter Steffen Hofmann und Helmut Kunz  in der Meisterschaft angeht!!!!!!!!!!!

                               

                                                             Horst Fleischer im unteren Kurven Geschlängel kurz nach dem Start im Kampf um Rang 3