Bergrennen Schotten 2005
Lauf zur NSU TT Trophy und zur Abarth Coppa Mille
Auf einem Teilstück des alten Schottenrings fand die dritte Auflage zu einem historischen Bergrennens statt. Besonderes Augenmerk aus meiner Sicht war natürlich auf die Abarth Coppa Mille und auf die NSU TT Trophy zu richten!


Kurt Brixner mit seinem neu aufgebauten Brixner und ein Abarth 1000 TC AM Limit in einer der drei 180Grad Kurven
Diese Fahrzeuge fuhren nicht gleichmäßig sondern gleichmäßig schnell. In der Coppa Mille waren 30 Fahrzeuge am Start, eine Mischung aus den schnellen Fiat Abarth 1000 TC und TCR; Steyr Puch 650 TR, Autobianchi A112 und den Abarth –Simca Modellen. Teilweise auf 2 Rädern bewegten die Akteure ihre Renngeräte. Schnellster war Walter Widdekind auf Abarth 1000TCR vor Ferdinand Weidinger auf einem 1000 TC ohne Radialzylinderkopf. Erst danach kamen die schnellsten Autobianchi A 112, diese Fahrzeuge stammen aus einer viel neueren Zeitepoche. Auf Klassenrang sechs tummelte sich schon der schnellste Steyr Puch TR mit nur 650 Kubikzentimeter im Heck.
In der NSU TT Trophy traten 5 NSU TT, ein Rennprinz 2 und zwei Brixner an. Rainer Osterbeck markierte dort mit 1,58 Minuten die Bestzeit auf NSU TT, vor Peter Steuernagel, ebenfalls auf TT 1200 mit 2,00 Minuten.



Alfred Thiel auf Spiess Brixner Ein Abarth Simca nach einem Kurvendrift und ein Goggomobil in Rennversion
Auf Rang 3 dann Henny Geenen aus den Niederlanden auf seinem NSU Lorenz Brixner MK 7 vor dem Niederländer Pieter de Bruijn ebenfalls auf einem Brixner.
In der Kategorie der historischen Sportwagen startete Alfred Thiel auf seinem bildschönen Spiess- Brixner, der mit einer seltenen Drehwalzen-Kugelfischer Einspritzanlage versehen war. Ebenfalls in dieser Klasse ließ es sich Kurt Brixner, der Erbauer der Brixner Fahrzeuge nicht nehmen mit seinem neu afgebauten Brixner der zweiten Serie an den Start zu gehen. Es war eine Augenweide diese Fahrzeuge mit offenem Flammrohr fahren zu sehen und zu hören.
Das historische Bergrennen bot aber auch einen tollen Querschnitt durch die Nachkriegs Auto und Motorradepoche, absolut sehenswert.


Ein schneller Fiat 128 und ein NSU TT in der Zielkurve der abgesperrten Schottenring Bergprüfung
Angefangen von schnellen Renn DKW 3=6 über Renngoggomobil 250 TS, Porsche 911RSR,Audi 80 GTE, driftende BMW 2002 und bärige Ascona und Manta A sowie Rennmotorräder mit und ohne Beiwagen bis zum Baujahr 1977 gaben dem Starterfeld die nötige Würze.

Ein aktueller Rallyepilot nach wildem Drift auf BMW 323 i
Anzumerken sein noch das Jürgen Fechter auf seinem schnellen 8 Ventiler Scirocco 1 die schnellsten Zeiten auf den Asphalt des Schottenrings zauberte und bewies wie schnell diese Fahrzeuge mit dem passenden Fahrer sein können!!!!