Bergrennen Schleiz 2005

 

                                                                   3.Lauf DMSB NSU Bergpokal 2005

 

 

Ein Teilstück der Schleizer Naturrennstrecke wird jedes Jahr abgesperrt, um einen Lauf zur deutschen Bergmeisterschaft, zum KW Bergcup und natürlich auch zum DMSB NSU Bergpokal auszutragen. Da es in Schleiz neuerdings möglich ist , die Rückführung außerhalb der Rennstrecke durch zu führen, konnten am Trainingssamstag 5 Läufe gefahren werden, was im Berg Cup Kalender wohl einmalig ist. Acht NSU TT Piloten reisten an. Die NSU Bestzeit aus dem Jahre 2004 betrug 1,07 Minuten. Schon am Trainingssamstag wurde diese Zeit unterboten. Jochen Schittenhelm fuhr mit 1,06 Minuten diese Zeit schon im Training, dicht gefolgt von Steffen Hofmann mit 1,07 und Detlev Schmidt, der schon am Donnerstag aus Berlin angereist war und schon von der Schleizer Presse für einen Bericht in der hiesigen Zeitung interviewt wurde! Auch Horst

Fleischer stempelte mit seinem KWR NSU TT eine 1,07 er Zeit in den Asphalt, gefolgt von Helmut Kunz, der ebenfalls mit 1,07er Zeiten trainierte, obwohl sein Motor mit leichten Aussetzern zu kämpfen hatte. Uwe Schindler, der 2003 hier den Cup Sieg holte fuhr mit 1,09er Zeiten schon etwas langsamer. Guido Sälzer ,der auch hier mit seiner langen Achse unterwegs war trainierte mit 1,10er zeiten, aber der Umbau auf die Bergachse wird Ihm wohl auf lang oder kurz noch ein paar Sekundchen bringen. Jörg Höber, der Neuling aus Nürnberg auf seinem bildschönen TT kam im Training auch gut zurecht. Er fuhr eine 1,13 er Zeit und das mit Seriengetriebe, Hut ab!!!! Er sucht noch händeringend nach einem NSU Renn oder Sportgetriebe!

                                

                                                                          Jochen Schittenhelm im Training in der Zielkurve am Limit mit etwa 120 km h

 

 So sind in den fünf Trainingssitzungen schon mal alle TT heile über die Runden gekommen. Axel Bandsch, der Haustuner von Detlev Schmidt war ebenfalls mit seinem Brixner der ersten Serie angereist und fuhr klasse 1,07 er Zeiten mit seinem neuen Einspritztriebwerk! Abends im Fahrerlager wurden natürlich wieder gemeinsame Benzingespräche geführt, So gegen 24 Uhr wanderten dann auch die letzten NSU Strategen in das Bett!

Am Rennsonntag wurden dann die Karten neu gemischt. Steffen Hofmann fuhr schon im ersten Wertungslauf eine 1,04.79!!!! Eine unglaubliche Bestzeit der NSU Fahrzeuge.

Auch sein Tuner und ehemaliger Rennfahrer Hans Edelhäuser war sehr Begeistert von dieser Leistung!! Es folgten vier Fahrer mit schnellen 1,06 er Zeiten. Helmut Kunz sein NSU wurde noch von stärkeren Aussetzern geplagt als am Renn Samstag, trotzdem stand eine 1.06,13 zu Buche, gefolgt von Jochen Schittenhelm mit 1.06,42 und Detlev Schmidt mit 1.06,59, es folgte Horst Fleischer mit 1.06,89, mehr Spannung kann man eigentlich nicht erwarten. Guido Sälzer und Uwe Schindler steigerten sich auf 1,08 er Zeiten und folgten so in knapper Distanz. Jörg Höber bestätigte seine 1,13er Zeit vom Vortag, konnte diese  sogar auf 1.12,63 verbessern und war zufrieden.

                                                 

                                                                   Helmut Kunz in der Zielkurve am Schleizer Bergrennen

 

Steffen Hoffmann konnte die 1,04er Zeiten bestätigen und hatte am Ende der sechs Wertungsläufe die Nase mit 6,29.75 vorn. Helmut Kunz, der noch die Vergaserdüsen an seinen 44 IDF Fallstromvergasern wechselte und so seine Aussetzer in den Griff bekam, fuhr im 6.Lauf noch eine 1,04.88, dies bedeutete verdient Klassenrang 2 mit einer Gesamtzeit von 6,34.59. Jochen Schittenhelm , der sich noch bis auf 1,05.58 steigern konnte wurde am Ende knapp von Helmut Kunz auf Rang 3 verwiesen mit einer Gesamtzeit von 6,35.31. Detlev Schmidt fuhr mit 1,05.64 eine klasse Zeit auf diesem Power Kurs und das mit einem Leistungsmanko gegenüber der Konkurrenz von etwa 15Ps. Dieses bedeutete mit einer Gesamtzeit von 6,36.43 Rang 4.Horst Fleischer fuhr sechs konstante 1,06 er Läufe und landete mit 6,40.46 auf NSU Klassenrang 5.Guido Sälzer steigerte sich seinerseits noch auf 1,07.56 und fuhr mit einer Gesamtzeit von 6,48.10 auf Rang 6. Direkter Verfolger  war Uwe Schindler, der mit seiner schnellsten Einzelzeit auf 1,07.52 kam und in der Gesamtzeit mit 6,51.12 dicht folgte. Jörg Höber, der sein zweites Bergrennen nach dem Iberg bestritt fuhr mit 1,12.63 seine schnellste Einzelzeit, das ergab die Gesamtzeit nach sechs Rennläufen von  7,21.01.

Alles in allem wieder einmal eine gelungene Veranstaltung , bei schönstem Sommerwetter ,bei der alle Fahrer ,der Rückführung außen herum und den wenigen Zwischenfällen sei Dank voll auf ihre Kosten kamen!

                                         

                                           Axel Bandsch aus Berlin mit seinem schnellen Einspritzer Brixner der Serie 1 am Start