Bergrennen Iberg 2002
3.Lauf zum DMSB NSU-Bergpokal 2002
Am 29/30 Juni fand in Heiligenstadt in Thüringen der dritte Lauf zum NSU
Bergpokal statt.
Im Training am Samstag war die Strecke noch feucht und es mußte mir Regenreifen
gestartet werden.Alle NSU Piloten ließen es erstmal etwas ruhiger angehen,da die
Wetterverhältnisse sehr wechselhaft waren.Thomas Anke aus Hamm mußte leider aus
technischen Gründen auf den Start verzichten,er wollte erst starten wenn das
neue Agregat auch perfekt abgestimmt ist.Helmut Kunz lieferte sich mit Horst
Fleischer die Pace,die Zeiten der beiden pendelten sich im zehntel Bereich
ein.Jeder sagte er könne nicht schneller da man sonst das Fahrzeug riskieren
würde und wer das Training gesehen hat schenkt dieser Aussage auch Glauben.Dicht
dahinter Detlev Schmidt aus Berlin.Da die Bandsch Brüder immer an diesem
Fahrzeug tüfteln und verbessern was zu verbessern geht folgt Detlev mit einem
2Sekundenabstand mit 1.16er Zeiten auf Trainingsrang 3.
Dahinter liefern sich Jochen Hacker,Uwe Schäf,Jürgen Lätsch und Robin Podak im
zweiten Paket ebenfalls einen spannenden Infight mit Zeiten um 1.18min.Es folgte
Karl Heinz Meurer mit seinem Youngtimerauto das aber nur mit einem 1150er Motor
bestückt war und so kleine Leistungsnachteile gegenüber der 1300er Triebwerke
hatte.
Am Rennsonntag dann trockene Strecke und gute Verhältnisse,so konnten alle voll
drauflosfahren.Helmut und Horst setzten das spannende Zeitenduell fort mit
konstanten 1.12er
Zeiten die nur eine Sekunde über dem NSU Streckenrekord lagen.Sie waren beide
fehlerfrei und extrem schnell unterwegs,ein Verschalter hätte schon die Führung
des anderen bedeutet und so gewann Helmut Kunz ganz knapp vor Horst.Horst
driftete durch die Kurven das es eine Freude war ihm zuzusehen und zu filmen.Er
sagte:absolutes Limit und somit fuhr er auf Rang 2.Detlev Schmidt konnte sich
noch auf 1.15er Zeiten steigern und wurde guter dritter.Jochen Hacker folgte mit
1.16er und 1.17er Zeiten auf Rang vier,er hat die neue Technik bestens im
Griff.Uwe Schäf der sein 1000er Agregat wieder gegen den gerade fertiggestellten
1300er getauscht hatte fuhr mit 1.17er Zeiten auf Rang 5.Am Renntag versuchte
Uwe noch mit verschiedenen Getriebetrickrädern ein paar zehntel an Zeit zu
finden.Jürgen Lätsch fuhr identische Zeiten wie Jochen und Uwe und wurde mit
Rang sechs belohnt.Das ist eben der berühmte Wimpernschlag an zehnteln der am
Berg sogar gleich drei Plätze kosten kann.Robin Podak hatte im ersten Rennlauf
einen Dreher und da alle drei Wetungsläufe in das Endergebnis einbezogen
wurden,nicht wie in der Schleiz nur die besten zwei, mußte er sich mit Rang
sieben begnügen.
Karl Heinz Meurer folgte dichtauf mit 1.20er Zeiten, mit dem 1150er Motor
ebenfalls eine tolle Leistung.
Alles in allem ein tolles und spannendes Rennwochenende.Der vierte Lauf zum NSU
Bergpokal findet am 10/11 August in Hilter bei Osnabrück statt.Dort wird es den
nächsten Schlagabtausch der NSU Haudegen geben bei dem sicher die Plazierungen
wieder neu gemischt sind!
Mit prinzlichen Grüßen: Frank Altstädt