Bergrennen Eschdorf 2000


Am 30. April und 1. Mai fand in Luxemburg traditionell der Auftakt zum Kübler Gruppe H
Bergcup statt. Bei wunderbarem Sonnenschein fanden sich dort die Tourenwagen, Rennsportfahrzeuge und Formelwagen ein.
Bei den verbesserten Tourenwagen der Gruppe H gingen vier NSU TT an den Start.
Uwe Schäf, Manfred Steinwand, Jürgen Lätsch und Bernd Wenninger wollten die Autos nach der langen Winterpause testen, um ideal für die noch ausstehenden Läufe zum NSU-Cup
2000 vorbereitet zu sein. Jürgen hatte seinen TT mit neuer Zündanlage und den berüchtigten Miller-Zylinderköpfen ausgestattet und ging zuversichtlich an den Start. Manfred Steinwand
stand ihm in nichts nach und brachte den schnellen roten Reich Renner mit nach Eschdorf.

                                   


                                                                            Uwe und Jürgen bei der Rückführung

Jürgen stanzte im schnellsten der drei Rennläufe ein 1.11Minuten in die Bahn, das war
absolute NSU-Einzellaufbestzeit in Eschdorf.So hatten einige Polos, Simcas und ein
Renault R8 Gordini das Nachsehen. Es folgte Manfred, er hatte im Training erst noch mit der Kupplung des Leihwagens zu kämpfen, bekam die Probleme in den Griff und steigerte
sich laufend von 1.17 über 1.15 auf 1.13. Uwe und Bernd hauten sich die Zeiten um die Ohren, erst 1.18 auf 1.17 und Schließlich Steigerung auf 1.16Minuten.

Somit waren alle Prinzen heil im Ziel und das ohne irgendwelche Schraubereien.
Im Vergleich zu den schnellsten NSU Zeiten, hier die schnellste Polo Einzelzeit, mit 213
Saugmotor-PS aus 1300Kubikzentimetern mit 1.05 Minuten. Da die NSU’S und Polos das selbe Fahrzeugbasisgewicht von 695 kg aufweisen müssen, waren die Prinzen sehr ,sehr schnell unterwegs! 



 

                              

                                                                 

                                                                      Uwe Schindler bei der Rückführung in Osnabrück                    

 

Die absolute Tourenwagenbestzeit stammt von Bruno Ianello auf seinem mit einem

Kompressor und Turbolader ausgestatteten Gruppe B Lancia Delta S4 mit 57.30

Sekunden aus dem Jahr 1999 hier in Eschdorf.

Anschließend will ich noch erwähnen, dass Edgar Reich jetzt mit einem BMW 2002

oder seinem NSU TT je nach Streckenführung unterwegs ist.

 

 

                                                    

                                                         Clemens König lässt sich auf der Rückführung von den vielen NSU      

                                                                       Fans feiern (Sein altbekanntes gelbes Slalomauto)